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Zwei Tote und ein zusammengebrochenes Ost-Haus

Marienkrankenhaus

Traum:
Ich stehe mitten in einem kleinen Einraum-Haus. Zwei Männer arbeiten an einer neuen Öffnung im Dachbereich. Durch einen viereckigen Einschnitt fällt das Tageslicht ins fast dunkle Innere. Ich sehe die Köpfe der Männer. An den Rändern der Öffnung hängt grünes Gewebe hinein. Die Männer wollen das neue Dachfenster herrichten: sie versuchen die Mitte zu finden, damit die Konstruktion zu keiner Seite wegsacken kann. Es ist eine instabile Sache. Langsam erlebe ich das als beunruhigend. Fast möchte ich die Männer bitten, es so zu lassen, es nicht mehr so viel zu bewegen. Aber ich habe ja keine Ahnung von dem Metier. Ich wende mich ab. Da stürzt hinter mir das ganze Haus zusammen. Wie ein Kartenhaus. Das Fachwerk, alte Steine, dazwischen alter Mist, alles schichtet sich zu einem Stapel. Die beiden Männer liegen dazwischen begraben – vermutlich erschlagen. Ich trete hinaus. Vor mir steht ein intaktes Haus. Es ist – so erfahre ich – Teil einer Hofanlage, die aus vier Katen besteht. Das Haus im Osten ist zusammengebrochen. Man macht mir Mut; es gäbe ja noch die drei anderen Häuser – in Nord, Süd und West. Und dennoch, bei all dem muss ich voller Schrecken wahrnehmen, dass hinter mir zwei Tote begraben liegen! Da muss doch etwas getan werden; das kann ich doch nicht einfach so auf sich beruhen lassen?!

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