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Tod in der Luftpolstertasche

Marienkrankenhaus
Nacht vor der OP

Traum:
Rechts neben dem Fenster ein Regal mit Büchern und einem Stapel Post. Mike schießt mit der Pistole seitlich in den Stapel mit den Papieren und Umschlägen. Dabei zielt er auf eine braune Luftpolstertasche (Größe 7) mitten im Stapel. Eine Ladung Wundsekret schießt auf der anderen Seite der Luftpolstertasche heraus. Ich bin entsetzt, das ist ja furchtbar! Ich weiß, in der Luftpolstertasche befindet sich ein Mann – nicht in seinem körperlichen Ausmaß, aber eben das, was sein Leben ist! Mike hat ihn getötet; ich kann es kaum glauben.

Mike nimmt eine neue Luftpolstertasche und beschriftet diese mit seiner eigenen Offenbacher Adresse, die er wortdrechselnd erweitert. Die Postanschrift enthält die Anrede „Monsignore“; den Straßennamen hat er um geziert wirkende Silben erweitert. Wie immer hat Mike seinen Spaß an diesen Wortspielen. In diesem Umschlag will er also die Männerleiche, in Form des Wundsekrets, in seine Wohnung schicken.
„Sag, dass das nicht wahr ist!“ flehe ich ihn an. „Sag, dass Du das nicht getan hast!!“ Ich mag es kaum aussprechen, weil ich mit Mike zusammen bleiben möchte, aber: „Ich kann nicht mit Dir zusammen sein, wenn Du fähig bist, einen Mann kaltblütig zu erschießen!“
Ich hoffe so sehr, dass Mike mir alles erklären kann, dass alles anders ist, als es den Anschein hat, aber Mike sieht überhaupt nicht ein, mich in dieser Hinsicht zu beruhigen.
Schrecklich!

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