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Weitsprung über 12 Meter

Traum:
Ein schwaches Lichtfeld inmitten der Dunkelheit beleuchtet eine Sprunggrube. Zwei Frauen in Sport-Trikot, auf Rollschuhen. Beide nehmen gleichzeitig kurz vor der Sprunggrube Anlauf, springen im Sand ab. Zwei Versuche; die Absprungbewegungen sind harmonisch und korrekt. Sie landen nach 11, 62 m auf der Laufbahn. Echt gut!

Dann ein dritter Versuch auf ähnliche Weise. Dieses Mal gelingt der Absprung sehr kraftvoll und einwandfrei. Die Rollschuhe setzen in der bestmöglichen Weise im Sand auf, rollen in eine ideale Neigung und geben dadurch den Springerinnen einen enormen Schwung – in diesem Augenblick springe ich, auch mit Rollschuhen ausgerüstet, über die beiden Sportlerinnen hinweg, berühre ihre Köpfe dabei mit meinen Rollschuhen. Der Schwung trägt die beiden Frauen locker über das anvisierte Ziel, das bei 12 m liegt, hinaus.
Sie liegen, vor mir, auf der Laufbahn im Sand – heiter und entspannt; sie haben es hinter sich gebracht und vor allem: sie haben es geschafft! Eine der beiden fragt die andere: „Haben wir die 11,62 m erreicht?“ Die andere schätzt: „12 Meter.“ Sie warten jetzt nur noch, dass der Weitenmesser mit dem Maßband kommt. Aus meiner Sicht – ich sehe ja die gesamte Strecke, die beide zurückgelegt haben, vor mir – sind sie sogar noch über die 12 Meter hinausgekommen. Eigentlich könnten sie jetzt doch aufstehen, denn die Umrisse ihrer Körper sind ja in den Sand gezeichnet. Bei dieser Weite haben sie eh gewonnen. Aber ich glaube, die beiden Frauen sind einfach nur froh über alles, dass sie vor lauter Freude und der nun eingetretenen Entspannung liegen bleiben.

Notiz:
Mike sagte gestern zu mir: „Wenn Du nicht oben drüber kommst, dann musst Du eben unter durch.“

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