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Verstreute Pflanzensamen

Traum:
Hinter dem Holzschuppen im Garten. Rechts vor mir steht ein unbekanntes Gewächs: ein dünner Stamm oder Stiel mit kugelförmigem Grün am oberen Ende. Die Blätter sind klein und schalenförmig. Als ich mit meiner rechten Handfläche vorsichtig über das dichte Blattwerk streiche, springen viele Pflanzensamen auf. Das ist unerwartet. Ich überlege, dass der Wind sie hierher getragen hat. Einige der Samen verteilen sich um die Pflanze herum auf dem Boden. Fast überall steht noch hohes Gras, dicht gebündelt und gelb vergehend, wie im Herbst. Macht das mit den Samen so Sinn? Sollte nicht erst einmal das Vergangene entfernt werden, ehe sich Samen streut? Mir kommt es auch so vor, als sei das alles viel zu viel auf einmal. Ein etwas ungutes Gefühl beschleicht mich. Da trägt einer warmer Wind – er kommt von links – noch mehr Samen heran. Überall liegen nun diese Samenkörner – die von ihrem Aussehen her an Hafergrütze denken lassen. Ich weiß nicht, ich weiß nicht… ob das gut ist?

Mit unangenehmem Gefühl aufgewacht.

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