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Handlungsunfähig nach Fehltritt

Traum:
Mit der U5 aus der Stadtmitte kommend. Ich fühle mich konfus und muss absolut unüberlegt in die Bahn eingestiegen sein. Denn erst jetzt – es liegen einige Stationen hinter mir – wird mir bewusst, wo ich bin. Die Fahrt ist rumpelig und windig – schneller als gewöhnlich. Der Wagen ist halb offen, der Fahrtwind wirbelt meine Haare auf. Zwei Verwandte stehen im Türenbereich – der Ausstiegsseite gegenüber. Ein bunter Ball dort, der kurz aufmerken lässt. Nur wenige Schritte davon entfernt fällt mir ein, dass ich ohne Fahrausweis unterwegs bin – Mike hat die Monatskarte bei sich. Ein kurzer Schreck, aber dann wird mir klar, dass die nächste Station bereits die Sigmund-Freud-Straße ist, wo ich aussteigen werde. Bis dahin wird es ja wohl keine Kontrollen geben?! Die Haltestelle ist bereits in Sichtweite – der Wind greift spürbar durch meine Haar. Warum bin ich auch losgefahren? Wäre ich doch bei Mike und Moina geblieben! Wir hätten zusammen fahren können. Ob es noch ein Zurück gibt?

Die Bahn hält, die Türen öffnen sich. Es ist eine unterirdische Haltestelle nahe am Stadtzentrum. Mike und Moina stehen vor der Tür. Moina will einsteigen, schaut nicht hin und setzt ihren Fuß genau in die Öffnung zwischen Bahnsteigkante und Einstieg. Dabei verkeilt sich ihr Fuß, sie stürzt und das Fußgelenk knickt ein. „Autsch!“, ruft sie. „Ja, autsch!“, erwidere ich anfangs verärgert, weil sie nicht hinschaute. Dann aber erfüllt mich große Sorge, denn ich sehe sie in den Spalt gleiten. Oh Schreck, bis zum Hals steckt sie nun dazwischen. Ich müsste sie schnell nehmen, damit sie nicht in den Abgrund fällt, aber ich fühle mich wie gelähmt, kann keine Bewegung ausführen. Mike…! Es fehlt mir sogar die Kraft, Mike um Hilfe zu rufen…

…und wache auf.

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