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Orientierungslos auf dem Hauptfriedhof

Traum:
Mit Moina an der Hand spazierte ich über den Hauptfriedhof. Wir haben das obere Ende erreicht und ich überlege, wie wir von hier aus am besten nach Hause finden. Ich finde den richtigen Ausweg nicht.

Da kommt ein Mann daher. Er ist etwas kleiner und älter als ich – etwas väterlich. Er meint, wir sollten den Friedhof an dieser Stelle verlassen. Da ich es im Moment nicht besser weiß, verlassen wir den Friedhof gemeinsam mit dem Mann. Wir treten hinaus. Das Stadtgebiet erscheint mir völlig unbekannt. In der Ferne meine ich eine Bushaltestelle wahrzunehmen. Eine U-Bahn scheint es hier in der Nähe nicht zu geben. Ich weiß noch nicht einmal, welche Buslinien hier verkehren und in welche Richtung wir fahren müssen! Es ist so fremd hier, dass ich denke, es kann gar nicht richtig sein. Doch der Mann beharrt darauf.

Zögernd folge ich ihm bis zu einem kleinen Parkplatz. Dort sehe ich eine ältere Frau beim Ausparken. Beim Rangieren fährt sie voll in ein graues bulliges Fahrzeug, dass rechts neben ihr parkt. Boah, das ist ja kaum zu glauben, wie direkt und unbeirrt sie darauf zusteuert! Dann setzt sie zurück und lenkt das Fahrzeug in die Parklücke hinein. Irgendetwas sagt sie dabei zu mir, ich kann es jedoch nicht erinnern. Jedenfalls führt dieses Ereignis dazu, dass ich mich dazu entscheide, doch zum Friedhof zurückzugehen. Ich muss mich noch einmal konzentrieren und mich um eine Erinnerung bemühen! Mike hatte mir doch erzählt, auf welchem Weg ich den Hauptfriedhof am besten verlasse, wenn ich heim will. Sein Weg beinhaltet allerdings, dass wir fast den gesamten Friedhof – und er ist immerhin um die zwei Kilometer lang – entlanggehen, dann durch das Tor hinausgehen, durch das wir hineinkamen! Hier oben, sind wir ja weit von zuhause entfernt.

Notiz:
Am Hauptfriedhof komme ich immer vorbei, wenn ich zum Marienkrankenhaus fahre. Dort habe ich auch schon viele Fotos gemacht. Immer hatte mich dabei ein unangenehmes Gefühl beschlichen, bei dem ich mich fragte, ob es mir gut tut, so viel Zeit auf dem Friedhof zu verbringen.

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