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Augen auf!

Traum:
'Thanatophobia' von Traumzeit Der Weg, ein schwarzes Asphaltband, führt durch völlige Finsternis, durch einheitliche Schwärze. Ich spüre Dinge, ohne diese erfassen zu können. Es beunruhigt oder ängstigt mich, was aber nur unterschwellig ins Bewusstsein dringt. Mit ausgestreckten Händen vorantastend überlege ich ängstlich, was mir entgegenkommt, was meine Finger berührt… Da fällt mir ein, ich könnte die Augen öffnen. Oh ja, das war eine gute Idee. Der Asphaltweg erweist sich als ein Fließband, das sich in meine Richtung bewegt. Ich stehe mit ausgestreckten Händen davor. Die Dinge auf dem Fließband streifen meine Hände. Nun ist ersichtlich, was mich ängstigt: ein gelber Schleierschal und eine leere Toastbrottüte. Alles alltägliche Dinge, wie beruhigend.

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4 Antworten zu Augen auf!

  1. Ein toller Traum! Ein schönes Beispiel dafür, wie die bedrohlichen Dinge ‘umklappen’ in ein Anderes und gar nicht mehr Bedrohendes (oft sogar Schönes!), wenn man einmal nicht blind [!] den Automatismen und Mustern der Angst folgt; wenn man innerlich ‘stop mal’ sagt, etwas Anderes ausprobiert oder sich für etwas Neues entscheidet.
    Liebe Grüße B&M

  2. REPLY:
    Herzlichen Dank, damit haben Sie eine schöne Deutung formuliert. :-)
    Lieben Gruß

  3. REPLY:
    Gerne! Ich habe ja heute auch mal wieder geträumt … Vielleicht auch durch Ihre Sachen angeregt? Ich lese hier ziemlich regelmäßig, und ich glaube, dass Träume lesen auch die entsprechende Ebene in einem selbst ‘antippt’.

  4. REPLY:
    zustimmend nicken. Jedenfalls erlebe ich es so.
    Dream on! :-)