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Wege am Brennpunkt

Traum:
In nächtlichem Halbdunkel – Eckenheim/Preungesheim. Begegnung mit einem Halbwüchsigen auf zwei parallel verlaufenden Schienenwegen. Von dem Jungen hatte ich mich dazu verleiten lassen, die links liegenden Gleise entlang zu gehen und war im Glauben, hier könne mir keine Bahn entgegenkommen, was ja viel gefährlicher ist, als folge die Bahn meiner Richtung. Doch dort vorn – am Kreuzungspunkt – kommt eine Bahn aus dem Dunkel. Die Vorderseite erinnert an einen 60er Jahre VW-Bus. Mitten drauf, auf dem Punkt wo sich zwei Zierleisten kreuzen, sitzt ein leuchtender Scheinwerfer – einer, nicht zwei! Mit einem Satz springe ich beiseite – zwischen die Schienenstränge. Dabei das Gefühl, von dem Halbwüchsigen hinterhältig hereingelegt worden zu sein.

'Sigmund Freud' von Traumzeit Die Neujahrsnacht ist dunkel und still. Mein Weg führt die Sigmund-Freud-Straße entlang. Es ist finster, ich sehe absolut nichts – außer schwarz. Noch während mir die Idee kommt, setze ich diese um: ich öffne die Augen. Ah, man kann ja doch etwas sehen. Nur einige Schritte rechts von mir kommt mir eine Mutter entgegen. In jedem Arm hält sie einen halbwüchsigen Sohn – harmonisch und locker die Stimmung aller. Währenddessen überlege ich, dass es unvernünftig ist, mitten auf der Straße zu gehen – vor allem im Dunkel; ich könnte überfahren werden. Am linken Fahrbahnrand ist ein Bürgersteig, der mehr Schutz böte. Er liegt unter einer dicht stehenden Reihe von Bögen aus Metallstreben. Ein Teil dieser Konstruktionen dient frisch eingepflanzten Bäumchen als Halt. Da diese Konstruktionen eine, von außen fast undurchschaubaren Gang bildet, wird ein Autofahrer dorthin keinen Einblick haben.. So einsam in der Nacht… ginge ich dort… kein Mensch würde bemerken, überfiele mich jemand… Ja, manchmal ist es klüger, den vermeintlich gefährlicheren Weg zu gehen.

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