Home » Traumtagebuch » Rollschuhlauf auf Landebahn

Rollschuhlauf auf Landebahn

Folgender Traum wiederholte sich in dieser Nacht drei Mal:

Freies Land. Eine einsam gelegene Landebahn, die einen scharfen Bogen macht. Mit Rollschuhen laufe ich hier durch das Dunkel der Nacht. Zwei Frauen sind nah hinter mir. Ich laufe sehr schnell, immer schneller. Dabei berechne ich das Abdriften in der Kurve ein, das mich tatsächlich bis an den äußeren Rand trägt, wo ich die Kurve kriegen muss. Dabei riskiere ich ganz gezielt das Äußerste. Tatsächlich kommt es zu keinem Übertritt, der mich unsanft ins Abseits beförderte. Der Schwung ist auch nach der Kurve noch so kräftig, dass ich bis ans Ende der Landebahn rolle, obwohl ich abbremse. Die Frauen hinter mir staunen, dass ich so viel Gefühl für die Geschwindigkeit mitbringe und vor allem nicht stürze. Denn gerade die Kurve bietet eine Herausforderung.

Mit jedem Mal, da ich dies träume, wird mir immer bewusster, dass ich etwas beherrsche, von dem ich keine Ahnung hatte, dass ich das überhaupt kann.

Tags:

8 Antworten zu Rollschuhlauf auf Landebahn

  1. Recht schwungvoll und ‘zu neuen Fähigkeiten, Freiheiten’, Ihre Träume! Das muss ein gutes Gefühl sein :-)

  2. REPLY:
    Bedrückend ist allerdings, dass der Weg hier viel zu schnell zu Ende ist. In Anbetracht der niederschmetternden Nachricht, die ich heute erhalten habe, ängstigt mich dieser Traum noch mehr.
    Da ist es nur gut, dass Sie meinen Blick auf den postiven Aspekt lenken. Also, auch hier ein Dankeschön für Ihren Kommentar. :-)

  3. zuckerwattewolkenmond

    REPLY:
    Nachricht? Etwa doch nicht wegen der gesundheitlichen Sache? Ich wage es nicht zu denken. *Luft anhält*

  4. REPLY:
    Ja. Man wagt es nicht zu denken, und dann ist es doch so.

  5. zuckerwattewolkenmond

    REPLY:
    Ich habe noch gehofft, daß ich nur wieder zu schwarz sehe und es irgendeine “harmlosere” Nachricht ist. Das tut mir so leid. Ich versuche mir vorzustellen, wie ich wohl mit sowas umgehen würde, aber ich weiß es nicht. Wie geht es denn jetzt weiter? Therapien?

  6. REPLY:
    Als nächstes folgt eine OP.

    Ich könnte noch ein wenig mehr dazu schreiben, aber ich bin mir im Moment noch nicht im Klaren darüber, wie weit ich öffentlich darüber schreiben möchte. Von daher, nimm meine knappe Antwort bitte nicht persönlich. Dein Interesse an sich hat mir nämlich gut getan.

  7. zuckerwattewolkenmond

    REPLY:
    natürlich nicht. Ich war mir selbst nicht sicher, ob es dir nicht vielleicht unangenehm ist, wenn ich hier so “schamlos” frage, aber nach dieser Andeutung konnte ich nicht an mich halten, zumal ich ja auch ein klein wenig mit dir mitgezittert habe. Bleibt mir nur, dir ganz viel Kraft, Stärke und Glück zu wünschen oder was man sonst noch wünschen kann. Solche Worte erscheinen immer so nichtig, na ja….du weißt schon wie ich es meine.

  8. REPLY:
    finde ich okay (wobei ich Deine Frage nun wirklich nicht als “schamlos” empfunden habe). Die Entscheidung liegt ja immer bei mir, welche Fragen ich beantworten möchte. Also, nur zu! ;-)
    Ja, solche guten Worte und Wünsche sind immer richtig. Vor allem dann, wenn ich das Gefühl habe, sie kommen von Herzen. Hab Dank! :-)