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Von Stirnfalten, Nase und Augen

Traum:
Ein Teil meines Gesichts in Großaufnahme – vom Bereich der Nase bis zum Haaransatz. Erst jetzt, wo ich es so genau vor Augen habe, bemerke ich die tiefgreifenden Veränderungen, die meine Stirn deutlich umgestalteten. Zwei tief eingegrabene Furchen zwischen den Augenbrauen führen zu einer gewissen Streckung der Stirn, da diese nicht mehr von den Längsfalten zusammengefurcht, also in zusammenziehende Falten gelegt werden kann. Zudem beginnt der Haaransatz etwa einen Zentimeter höher als in früheren Jahren. Nahe am Scheitel befindet sich ein hellbraunes winziges Muttermal, dass bisher auch nicht dort war.

Was sich in die Haut gegraben hat, geht so tief, dass es sich durch die übrige Mimik nicht mehr glätten lässt. Selbst ein Lachen, das einst die Nase kräuselte und dadurch die senkrechten Furchen zwischen den Augenbrauen entspannte, bewirkt heute nichts mehr. Es sind die tiefen Grübelfalten, die dem lustigen Nasekräuseln starr entgegen wirken.

Nun fallen mir die Augen auf; genauer die unteren Lidränder. Sie sind breiter als gewohnt, ohne jedoch aufgequollen zu wirken. Die Tränenpunkte sind deutlich zu erkennen – kleine Löchlein. Die Partie wirkt ausgeprägt wie ein häufig trainierter Muskel. Und ich überlege, ob ich womöglich viel mehr geweint habe, als es mir bewusst wäre. Oder warum hat sich das so entwickelt?

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