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Mittagspause im dörflichen Lädchen

Traum:
Im Dorf. Am heutigen Tag liegt die kleine Einkaufspassage ganz ruhig. Fast sämtliche Beleuchtungen blieben ausgeschaltet. Als ich um eine Ecke trete, um in ein kleines Lädchen – Kunst, Papier, Kalender – einzutreten, schließt sich gerade mit leisem Glöckchenklingeln die Eingangstür.. Die Inhaberin hängt ein Schild mit den Öffnungszeiten in die Tür. Dabei fällt mir der Türsteg ins Auge. Er ist altmodisch, das Gold ist abgegriffen, größtenteils von einer gerillten schwarzen Gummihülle umschlossen; verläuft von der oberen rechten Ecke nach unten links. Das Schild baumelt hin und her, ich kann noch nichts ablesen und einer ungeduldigen Bewegung der Inhaberin meine ich zu entnehmen, dass sie mich damit abweisen und verscheuchen will. Oh! Dann aber; ganz leise dringt ihre Stimme durch das Glas und teilt mit, wann das Lädchen wieder geöffnet wird. Inzwischen hatte ich mich bereits zum Gehen abgewandt und verstehe die Uhrzeit nicht. Als ich mich umschaue, gibt die Frau freundliche Zeichen und weist nachdrücklich auf das Schild. Nun erst erkenne ich, dass ich ihr sogar willkommen bin. Erleichtert schaue ich auf die Öffnungszeiten und beschließe, noch einmal wiederzukommen.

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