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Neues iBook

Traum:
Ein großzügiger Wohnraum im Erdgeschoss. Auf einem Tischchen steht mein neues Apple iBook. Eigentlich hatten wir kein Geld für eine solche Investition, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Außerdem muss Mike es nicht zu sehen bekommen; dann muss er sich auch nicht darüber ärgern. Ich bin begeistert, was Leistung und Geschwindigkeit anbelangt. In einer seitlichen USB-Buchse steckt ein superschneller Mouse-Stick. Inzwischen habe ich den Deckel des iBooks aus der Halterung genommen. Allerdings stört die immense Lautstärke des Gerätes. Mein Versuch, diese zu verringern, schlägt fehl, da die Musik trotz Null-Stellung laut abgespielt wird; der Ton lässt sich auch nicht ausschalten.

Ich trage das iBook eine Etage höher in meinen privaten Wohnraum. Ehe ich daran denke, das neue Notebook zuzuklappen und auszuschalten, erscheint Mike. Allerdings bemerkt es nichts von der Neuanschaffung, obwohl es so laut ist. Wir bekommen Lust auf Sex, finden uns damit unvermittelt auf der Couch wieder. Irgendetwas läuft allerdings schief, denn bald springt Mike auf und sagt, er könne es – einen entstandenen Schmerz – nicht mehr aushalten. Und schon ist er raus und rennt in die freie Natur, um dort wieder zu sich zu finden. Gleichzeitig spürte auch ich diesen Schmerz in mir; er ist immer noch da.

Szenenwechsel – immer noch in dem privaten Wohnraum, der sich oben auf der Dachterrasse eines Hochhauses befindet. Mike und ich hatte einige Gäste, die sich nun auf den Heimweg machen. Darunter auch Thomas, der geht, ohne sich von mir zu verabschieden. Er verlässt die Wohnung direkt durch die großen Panoramafenster und über die Gebäudekante hinweg. Sein wortloses Gehen schmerzt und enttäuscht mich vor allem deshalb, weil wir uns lange oder gar nicht mehr sehen werden. Da sagt Mike, Thomas habe sein Feuerzeug vergessen, ob ich es ihm aus dem Fenster reichen wolle. Thomas kommt dann am Fenster hoch, um das Feuerzeug entgegen zu nehmen. Ich könnte mich nun von ihm verabschieden,. Das tue ich nicht – ich bin beleidigt und der Schmerz verschlägt mir die Sprache.

Thomas ist fort, Ich blicke immer noch aus dem Fenster, werfe einen Blick eine Etage tiefer auf das zu den Seiten hin offene Deck. Auf einer Bank – Bierzeltgarnitur – sitzt ein Wolfgang zusammen mit seiner neuen Freundin und schmust. Er kommt deshalb nicht unter dem Dach hervor, weil seine Mutter dort draußen ist – wegen seiner neuen Freundin möchte er sich ihr gegenüber noch bedeckt halten. Er wird es ganz langsam offenbaren.

Moina und ich durchqueren einen verwinkelten Supermarkt. Ein wenig außer Atem holen uns zwei Männer ein, die uns bereits verfolgen, seitdem wir den Laden betreten haben. Sie haben einige Präsente für mich, die sie mir nun überreichen. Darunter ist ein großer Bogen blaues Weihnachtsgeschenkpapier mit Kärtchen und ähnlichen erfreulichen Dingen. Na, das ist ja eine Überraschung! Ich habe ein breites Lächeln im Gesicht, denn mir fällt ein, dass ich – was eher unüblich ist – mit dem Fahrrad im Markt unterwegs bin. Kein Wunder, dass sie sich sputen mussten, um mich einzuholen. Erstaunlich auch, dass sie sich diese Mühe überhaupt machten! Sie lächeln mich an – diese Sache sollte wohl so sein.

Notizen:
Das iBook steht im Zusammenhang mit dem Thema dieser Nacht: Reinigung.
Gestern bei Acqua entdeckt: Vorhernachher

Thomas in einem anderen Traum:
Wut und Schmerz

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