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Anneliese aus dem ewigen Schnee

Traum:
In der Nacht. Mike und ich haben die verstorbene Anneliese abgeholt, gehen eine dunkle winterliche Dorfstraße – Schnee! – entlang. Irgendwann gelangen wir an eine Böschung, überlegen kurz, und klettern diese dann hinauf. Oben angekommen, reichen wir Anneliese die Hand, um ihr zu helfen, und gelangen mit ihr gemeinsam durch eine geschmolzene Öffnung wie aus ewigem Schnee hinaus.

Die Straße im Dunkel, winterlich, aber ohne Schnee und Eis. Wir gehen nach rechts und gelangen direkt an einen Bahnübergang. In diesem Augenblick werden die Schranken heruntergelassen „bimm bimm bimm“ – rotes Licht? Nachdenklich mein Blick auf die Straße gerichtet. Direkt vor dem Übergang ist eine Spalte im Asphalt und gewährt einen Blick ins Unterirdische. Zwei grüne Lichter – wie zwei Augen – leuchten dort unten im Dunkel. Es gäbe also einen Weg… auch jetzt. Schweigen – undenkbar, den anderen davon zu erzählen. Mike geht einen Fußweg nach rechts ab, Richtung Parkbank – eine Zigarette rauchen. Nein, Anneliese und ich rauchen nicht – sowieso nicht, jetzt nicht. Wir folgen Mike nicht ganz, halten inne. Eine junge Frau mit Inline Skates. Ihre Beine auffällig dünn. Warum sie ihre Beine beim Inlinern wohl so nah beisammen hält? Wie dem auch sei, sie kommt ja trotzdem gut vorwärts. Aber da! Sie beginnt zu trudeln und prallt frontal gegen einen dunklen Van – BOMM! Kurz droht sie besinnungslos zusammenzusinken. Doch dann rappelt sie sich und setzt ihren Weg mit geschmeidigen Bewegungen fort – so, als sei nichts gewesen.

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