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Schneefall im hohen Norden

Traum:
In einem nordischen Wohnraum. Eine Wand aus hohen Fensterscheiben gewährt freie Sicht. Moina und ich schauen hinaus. Es ist reichlich Schnee gefallen. Alles ist watteweiß umhüllt, bis hoch in den Himmel. Entweder liegt es an meiner Perspektive, so als läge ich flach auf dem Boden, oder dieser Raum befindet sich oben im Himmel. Anders lässt es sich nicht erklären. Der Himmel ist strahlendblau; nur hier und da ein hauchfeines Schleierwolkengebilde. Die frische Schneedecke reicht bis zu diesem Hoch-oben-im-Himmel. Es hat etwas Unwirkliches, etwas Traumhaftes. Moina staunt über die dicke Schneeschicht. Ich meine zu wissen, dass diese Sache mit dem Schnee vom Kindergarten inszeniert wurde. Eine Armlänge entfernt, links von mir, steht Vigi-Mike. Ich sage: „Es ist kein echter Schnee, denn er glitzert nicht. Echter Schnee glitzert!“ Das erkenne ich! Mike sagt, dass das doch im Augenblick keinen Unterschied mache. Es gehe doch nur darum, den Kindern eine Freude zu bereiten – offensichtlich gelinge das auch.
„Ja ja, aber es ist kein echter Schnee.“ Ich möchte, dass mann es zugibt. Mike beharrt nachdrücklich darauf, diesen Aspekt jetzt einmal ganz außer Acht zu lassen.

Notiz:
Gestern, im NordWestZentrum, verfing sich mein Blick im künstlichen Schnee – er wirkte so warm. Die Eskimo-Puppen zwischen den Iglus fand ich drollig anzusehen.

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