Home » Traumtagebuch » Ahmedins Kerzenlichter

Ahmedins Kerzenlichter

Traum vom 12. November 2009

Ahmedin und ich teilen uns einen Umkleideraum am Arbeitsplatz. Um die notwendige Distanz zu wahren, ignorieren wir einander freundlich, schauen uns nicht an. Der Raum ist durch ein Wandstück geteilt, wodurch man bei richtigem Standpunkt sogar etwas Sichtschutz hat.

Beim Überstreifen meiner dunklen Strumpfhose, überlege ich, dass meine Beine durch das Krafttraining inzwischen wohlgeformt sind und ich sie nicht mehr verstecken muss. Währenddessen bemerke ich all die Kerzen, die Ahmedin hier verteilt hat. Alle aus weißem Wachs, aber in unterschiedlichen Höhen und Durchmessern. Die Lichter flackern leise, schenken Wärme und strahlen Frieden aus. Moina hat damit begonnen, die ersten Kerzen auszupusten, da wir den Raum gleich verlassen werden. Dabei kommt sie den Flammen bedrohlich nahe. Mike, als präsente Energie, sieht das sorglos. Ahmedin telefoniert hinter meinem Rücken mit seiner Frau. So offen und unverstellt spricht er, dass ich meinen könnte, er habe mich tatsächlich nicht bemerkt.

Ehe ich den Umkleideraum verlassen, hänge ich nochmals den Fahrradhelm um, der mit der hohlen Seite zur Gardine zeigt, die eine Tür zum öffentlichen Bereich bildet. Durch den dünnen Gardinenstoff wäre das Innere des Helmes zu sehen, was für die Menschen ja kein so erfreulicher Anblick wäre. Okay, fertig.

Tags: