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Träume als Weg

Traum:
Es treffen einige Bekannte in einem frei zugänglichen Raum zusammen. Darunter auch Kb, der ein Projekt besprechen möchte. Zu meiner Freude und Überraschung widmet er sich bis jetzt meinen Träumen, studiert sie voller Interesse und macht wohlwollende Bemerkungen dazu. Zwischendurch liegen wir auf einer Matratze am Boden, tauschen Zärtlichkeiten aus, scherzen ein wenig, unterhalten uns wieder ernsthaft – immer im Wechsel. Es kommt mir so vor, als fände er mich interessant, und manchen Gedanken von mir originell. Kb erfreut sich an Moina, wenn diese ausgelassen an uns vorübertobt. Ich fühle mich aufgehoben, kann mein Glück aber noch nicht so recht verstehen – es ist alles so neu und viel besser. Irgendwann richtet sich meine Aufmerksamkeit auf die eigene Kleidung. Ich trage eine ausgewaschene Jeans; mal keine Hüftjeans, sondern eine, deren Bund bis zur Taille reicht. Ziemlich altmodisch – aber warm an den Nieren. Ich fühle mich wohl.
Vor einer Reihe von großen Fenstern, die viel Tageslicht einlassen, sitzt Kb und liest in meinem Traumbuch. Irgendwann sagt er, ich solle in der nächsten Zeit einmal eine parallele Betrachtung der Träume probieren. Bisher habe ich senkrecht, in die Tiefe geschaut, nun also mal in die Waagerechte gehen und die Träume als Weg betrachten. Ein Tipp, der mich belebt. Ich bin gespannt, was bei einer solchen Betrachtung herauskommt!

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