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Beschnitten

Traum:
Das Blickfeld ausfüllend: die linke Leistenbeuge bis über den behaartem Venushügel. Mit einer extrem scharfen Rasierklinge wurden dem pelzigen Dreieck exakte Konturen gegeben. Es sind solch glatte Ränder, dass es mir eine Gänsehaut bereitet. Vielleicht noch verstärkt dadurch, dass an einer Stelle ein winziges Büschelchen Haare belassen wurde, das nun wie fehl am Platz wirkt. Ähnlich einem winzigen ausgestochenem Rasenstück, das übrig blieb.

Die Mundpartie meines Sohnes (unbekannt, alterslos) in Großaufnahme. Der Anblick ist erschütternd, obgleich ich es nicht spüre. Seine Lippen wirken zurückgezogen, so als habe man sie beschnitten. Irgend etwas wurde mit seinen Zähnen angerichtet. Ein Eingriff, der ihm schadete. Es sind kleine Zähnchen, so als habe man auch diese beschnitten und des Zahnschmelzes beraubt – sie wirken weich und ungeschützt. Alle Zähne sind wie mit Speichel überzogen, so als bilde sich dieser übermäßig, um den Zähnen notdürftig Schutz zu gewähren. Ein Vorderzahn ist an seinen Kanten derart abgeschliffen, so dass seine Pulpa freiliegt.

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