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Wurst und Arbeitsschürzen

Traum:
Am Wursttresen. Ich kaufe vier Hausmacher Würste fürs Wochenende. Leberwurst, Mettwurst und ähnliches. Zwischendurch bekommt Moina eine Scheibe Gelbwurst. Von der Mettwurst ordere ich eine Hälfte (=500g) f- sonst wird es mir zu viel. Die Verkäuferin klagt nicht wegen geringer Mengen, bleibt freundlich, packt alles in Wurstpapier. Sie behält eine Hälfte Mettwurst übrig. Ich bin total überrascht, als sie – während sie nach hinten geht – die Mettwurst ganz selbstverständlich in eine große Oskar-Tonne haut. Möglich, dass eine halbe Wurst nicht mehr gut zu verkaufen ist, aber sie deshalb gleich wegzuwerfen… – ich staune! Wie schade um die Wurst. Ohne lang zu überlege, trete ich hinter den Tresen und nehme die Wurst aus der Tonne – zum Glück landete sie auf sauberem Papier – lasse sie schnell und verstohlen in der Handtasche verschwinden und gehe zur Kasse, lege ich das Wurstpaket aufs Band. Als ich an die Reihe komme, stürmt eine Verkäuferin herbei und lässt den Kassierer mit verhaltener Stimme wissen: „Von der Mettwurst hat sie eine Ganze – ein Teil davon ist schon eingepackt.“ Aha, da wurde es also doch bemerkt. Ich schäme mich ein wenig, bin gleichzeitig angenehm überrascht, wie respektvoll ich dennoch behandelt werde. Das ist ja mal ein guter Laden hier.

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