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Retrorotik

Traum:
An einer Bushaltestelle in der Fremde. Ich trage Stiefel aus mittelbraunem, ganz feinem Leder. Dazu einen Mantel aus gleichem Leder, der bis über die Knie reicht; also dort endet, wo die Stiefel beginnen. Der Mantel steht einen spaltbreit offen. Darunter trage ich ein knappes Shirt und eine orangerote Retro-Shorts. Diese knappe Shorts schmiegt sich eng an meine nackte Haut. Ein schönes Gefühl… der weiche Stoff lässt mich meine Weiblichkeit sehr eindringlich spüren. Es hat etwas Sinnliches, etwas verdeckt Erotisches. Es liegt bei mir, ob ich den Mantel weiter öffne oder nicht. In der Öffentlichkeit wird es kaum mehr Einblick geben, als in diesem Moment, denn mir gefällt es ganz gut, so wie es jetzt ist. Ein Passant, der nur beiläufig zu mir blickt, wird es gar nicht bemerken.. Wer aber einen wachen Blick zu mir wirft, der könnte einen kleinen Einblick gewinnen. Könnte, denn ich stehe ja nie ganz still, so dass es einiger Aufmerksamkeit bedürfte, wirklich etwas zu erkennen. Das gehört dazu, das macht den Reiz aus und erzeugt dieses leise Kribbeln, das den Alltag etwas spannender macht. Wegen einer Sache muss ich mich aber noch vergewissern: ob der Mantelsaum am Rückenteil auch wirklich bis zu den Stiefeln reicht. Ich möchte, dass nicht mehr als zwei oder drei Zentimeter Haut zu sehen sind. Ja, ich denke, es ist okay.
Hey, wer kommt denn da?! Heini Linkshänder! Wie witzig, er ist ja ähnlich gekleidet wie ich: Stiefel und Ledermantel; nur aus etwas dunklerem Leder und in männlicher Ausführung. Durch den leicht geöffneten Mantel sehe ich… erst nachdem mein Blick verweilt, seine eng anliegende schwarze Retro-Shorts… Ein Erkennen zeichnet sich in unseren Gesichtern ab und wir winken uns lächelnd zu.

Verwandter Traum:
Die Waffen einer Frau

Links:
Heini Linkshänder
(Ah, gerade erinnere ich mich an Heinis „Welle der Erregung“ vor dem Worpweder Rathaus, die ja wirklich für Erregung sorgte.)
Prominente Linkshänder

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