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Verdachtsmomente und eine Ziege im Stall

Traum:
Im Haus von Sch. gibt es ein Problem. Ich bin rein zufällig hier – weder als Gast noch als Freund noch zur Hilfe – und denke: das schau ich mir mal an. Eine Etage tiefer. Die Wasserzuläufe… – vielleicht sind sie nicht ganz dicht? Während der Kellerbegehung, gemeinsam mit den Hauseigentümern, kommen wir an einer Duschkabine vorbei. Im Vorbeigehen schiebe ich sie mit dem Unterarm beiseite und werfe einen Blick hinein. Schließlich könnte es sein, dass sich das Wasser dort freien Lauf ließe. Eine Person an meiner linken Seite schaut mich daraufhin vorwurfsvoll an: allein die Tatsache, dass ich auf die Idee komme, hinter den Duschvorhang zu schauen, mache mich verdächtig. Ich verstehe den Gedanken. Man kommt nur auf die Idee nachzusehen, wenn man sich in der Vergangenheit ähnliches zu Schulden kommen ließ oder es hier selbst getan hat! Ich lache zutiefst erheitert auf und sage: „Aber um das mögliche Geschehen in einer Dusche weiß doch ein jeder!“ Sex in der Dusche ist doch nichts Ungewöhnliches, überlege ich. Anscheinend ist es anders, denn ich ernte einen misstrauischen maßregelnden Blick von der Seite. Also Leute… diese Unkerei ist mir jetzt mal egal – ich gehe es an!

Mit schnellen Schritten mache ich mich auf den Weg, lasse das Elternhaus hinter mir, gehe im Halbdunkel am alten Holzschuppen entlang. An der dritten Tür vorbei, an der zweiten Tür vorbei… die erste Tür steht offen! Ich wundere mich; noch mehr allerdings darüber, dass Licht im Schuppen brennt; der Lichtschein kommt mir schon vor der Tür entgegen. Ich trete ein, in warmes Licht. Mitten drin steht eine haferfressende Ziege. Ihr Antlitz zeigt Zufriedenheit und es sieht so aus, als lächele sie still in sich hinein. Im Boden bemerke ich einen Pflock. Diese ganze Szenerie ist ganz dicht vor meinem Gesicht; es geht nah und mir wird ganz warm ums Herz.

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