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Tausende!

Traum vom 15. November 2009

Völlig unerwartet kommt Rick und gibt mir mehrere 1000€ Scheine. Er sagt dazu: „Für alles, was du mir gegeben hast.“
Seine Reise hierher, dieser Aufwand, diese großzügige Geldgabe erstaunen mich. Erfreut lasse ich die Scheine in meine Geldbörse rutschen. Ich traue mich gar nicht, nachzuzählen, wie viel Scheine es sind, so als könne ich die Wahrheit nicht ertragen. Meine Geldbörse hat am rückwärtigen Teil einen Bügel aus starrem Leder, den ich über meinen Hosenbund geklemmt habe. Darüber hängt mein weiter Pulli, so dass es niemand sehen kann. Ein unbekannter Mann kommt daher und schenkt mir ebenfalls einige 1000€ Scheine. Diese Geldscheine haben aufgeweichte Kanten, wirken abgenutzt. Der Unterschied zwischen diesen und den Scheinen von Rick fällt richtig ins Auge, als ich sie in meiner Börse betrachte. Ich zähle nicht nach – traue mich nicht.

Durch meine Bewegungen hat sich wohl der Bügel der Geldbörse gelöst… sie ist nicht mehr an ihrem Platz! Zum Glück finde ich sie ganz in meiner Nähe und stecke sie wieder an die Hose. So unbeschwert ich bis zu den Geldgeschenken war… das ist nun vorbei. Mich beschäftigt beispielsweise die Frage, wie viel Tausende es wohl sein mögen? Außerdem könnte ich Rick meine Schulden zurück zahlen – eigentlich wird er sie wohl gleich abgezogen haben, oder nicht? Außerdem kann ich nicht nachzählen, weil niemand sehen soll, dass ich so viel Geld habe. Und ich muss achtgeben, dass mir das Geld nicht abhanden kommt. Ständige Aufmerksamkeit also, die die unbeschwerte Freude spürbar mindert.

Ein Raum weiter treffe ich auf Amy und ihren Mann. Die beiden schauen mich verschmitzt grinsend an, als sie von Ricks Geldgeschenk erfahren. Deutlich steht in ihren Gesichtern die Frage geschrieben: Welcher Art die Dienste wohl waren, die er jetzt so großzügig belohnen möchte!

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