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Zucker mit flammenrotblonden Haaren

Eine ergiebige Traumnacht – nur wenige Traumtropfen blieben greifbar.

Traum:
Auf halbem Weg nach oben, erinnere ich mich daran, dass Zucker bereits da sein müsste. Noch während ich die letzten Stufen nehme, sehe ich sie oben auf dem Bahnsteig stehen, direkt neben einem altberlinerischen Stützpfeiler. Ganz in ihrer Nähe findet gerade etwas alltäglich Zwischenmenschliches statt, das geradezu typisch für die Menschen ist. Zucker lächelt still in sich hinein. Dann begegnen sich unsere Blicke, sie erkennt mich und sagt „Hallo!“ Ich rufe „Hallo!“ zurück. Verhalte dabei mein Lachen; das Zwischenmenschliche erheitert mich sehr, aber es findet gleichzeitig meinen Respekt. Ich höre gar nicht mehr auf in mich hinein zu lachen, achte gleichzeitig darauf, dass die Haarsträhnen nicht aus meinem Gesicht rutschen, damit Zucker mein Gesicht nicht wirklich sehen kann. Soweit ich weiß, hat sie zwar mal ein Foto von mir gesehen, aber trotzdem – sie könnte mich schließlich wirklich erkennen! Durch den lückenhaften Schleier meiner Haarsträhnen sehe ich Zuckers Haare. Sie sind flammenrotblond, liegen in langen watteweichen Wellen. Nur am Rande bemerke ich den rötlichen Schimmer meiner eigenen Haare. Inzwischen drehte ich mit meinem Kinderwagen um und gehe zu den Treppen zurück. In mir lacht und lacht es – wie verrückt. Im Rücken spüre ich Zuckers Gesicht, in dem sich große Verblüfftheit über unsere unerwartete Begegnung abzeichnet. Mich erheitert die Tatsache, dass ich völlig grundlos irgendwo auf- und dann wieder abtauche – einfach so, ähnlich einem Kobold.

Notiz:
Zuckers Haare im Traum erinnern an ihr Bild f|lammig. Bei meiner ersten Betrachtung kam mir tatsächlich das Bild von rötlichem Blond und Frauenhaar.

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6 Antworten zu Zucker mit flammenrotblonden Haaren

  1. zuckerwattewolkenmond

    du hast mich da auf dem Hoch-Bahnhof der U-Bahn gesehen. Da lehne nämlich immer an einem der Pfeiler und schaue in die Fenster gegenüber. ;o)
    “Etwas alltäglich Zwischenmenschliches” – hört sich ziemlich geheimnisvoll an.

  2. REPLY:
    schrieb ich, weil ich es nicht konkreter erinnern kann – es bleibt also soweit geheimnisvoll! ;-)
    In die Fenster gegenüber zu schauen, das liest sich aber auch geheimnisvoll, denn da stellt sich die Frage: was geschieht dort hinter den Fenstern? Vielleicht auch alltäglich Zwischenmenschliches?

  3. zuckerwattewolkenmond

    REPLY:
    Manchmal stehen oder sitzen welche auf dem Balkon, manchmal wird irgendwo renoviert und einmal hat jemand mit seinem Kühlschrank korpuliert, zumindest sah es so aus. *gg*

  4. REPLY:
    … alltäglich-zwischenmenschliches eben *g*

  5. REPLY:
    Zucker, Du bist traumhaft! ;-)

  6. zuckerwattewolkenmond

    REPLY: