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Intelligente Swarovski Salbe

Traum:
In einem Lokal. Ich sitze an einem quadratischen Tisch (wie gestern; gleiche Tischdecke) und schreibe in einem Schulheft (DinA4) und habe bis zu diesem Augenblick alles um mich herum vergessen. Nun schaue ich auf. Auf dem Tisch eine weiße Vase – tailliert – mit zwei Calla Lilien und dunkelgrünen Blättern. Ich sitze mit dem Rücken zum Raum. Vor mir die Fenster – Blick in die Dunkelheit. Rechts, nah an meinen Tisch herangeschoben, ein weiterer quadratischer Tisch. An diesem Tisch, auf dem Stuhl rechts neben mir, sitzt Mister B. und unterhält sich angeregt mit einem Mann, der ihm schräg gegenüber sitzt. Dieser Geschäftspartner trägt Geschäftskleidung, ist schätzungsweise 1,75 m groß und schlank, hat angegraute Haare und trägt eine Brille(?).

Ich blicke wieder in mein Heft; beide Seiten sind fast gefüllt. Ich schreibe ohne Unterlass, ohne nachdenken zu müssen – es fließt nur so heraus. Mit einem Male spricht mich Mister B.s Gesprächspartner an und bittet um einen Gefallen. Ich möge doch bitte die Schachtel mit der Swarovski Salbe, sie liegt vor meinem Heft, so aufstellen, dass er stets ungehindert einen Blick darauf werfen könne, denn er habe eine solche Freude daran, da es ein neues Produkt sei, dass er (mit-?)entwickelt habe. Ich freue mich, ihm diesen Gefallen tun zu können! Sowieso, und da er so freundlich darum bittet, erst recht. Sorgsam stelle ich die Tube an einen günstigen Platz auf – links von mir. Daneben steht auch ein Aufsteller mit laminierter Produktbeschreibung. So wird er einen freien Blick darauf haben. Er nickt zustimmend und lächelt dankbar. Dann setzen die beiden ihr Gespräch fort. Ich vernehme ihre verhaltenen Stimmen und schreibe weiter, ohne dass ich mir Gedanken darüber machte, was ich schreibe – es erinnert ein wenig ans Protokollieren. Ich fühle mich sehr wohl in der Gegenwart dieser freundlichen Männer und Mister B. strahlt angenehme Wärme aus, was zu meinem Wohlbehagen beiträgt.

Mit einem Male bewegt sich die Tube!? Oups? Huch, tatsächlich, der Tubeninhalt kontrahiert sichtlich, wie unter Wehen, bringt die Tube ein wenig zum Springen – ähnlich mexikanischen Springbohnen. Die beiden Männer schauen dem interessiert zu. Sie wirken nicht überrascht, wussten offenbar nur nicht genau, wann dieser Effekt einsetzen würde. Sie erleben zum ersten Mal, wie sich ihr Produkt in der Praxis verhält – sehr spannend! Die Tube richtet sich nun von ganz allein zum Stand auf – fast so, als bilde eine Magnetkugel den Schwerpunkt der Tube. Im gleichen Augenblick formt sich die Tube neu, bekommt runde Hüften, zwei pralle Brüste wölben sich hervor, ein Kopf entwickelt sich. Und während die Tube nun langsam auf mich zu schwebt, spitzt sich an ihrem Kopf ein Kussmund, zwei geschlossene Augen werden sichtbar. Es ist unglaublich, ich bin verblüfft und halte still, und bin nun echt gespannt, denn die Frauentube schwebt zielstrebig auf meine Lippen zu. Die Richtung stimmt genau – unfassbar! In der Salbe muss eine Art Information und Intelligenz enthalten sein. Denn diese Salbe scheint in der Lage zu sein, den in ihr enthaltenen Auftrag mit dem abzugleichen, was sie aus dem Außen empfängt und dementsprechend die Richtung einzunehmen, so dass es zur Kontaktaufnahme kommen kann. Die Männer sind ganz still geworden, lächeln und schauen bewegungslos auf das Geschehen. Im gleichen Moment dockt der Tubenkussmund an meine Lippen, die ich – vor Überraschung ganz entzückt – ebenso gespitzt halte, und drückt mir einen festen Kuss auf! Er ähnelt dem Kuss eines kleinen Mädchens. Die Männer atmen nun doch ein wenig auf und lächeln zufrieden. Das Produkt erfüllt ihre Erwartungen zur vollen Zufriedenheit. Es kann auf den Markt – es funktioniert! Ein Highlight für mich, hier zufällig dabei zu sein.

Notizen:

Ich muss an den Kuss der Muse denken, aber in Tubenform, hm?? Her mit einer solchen Salbe, wenn es sie gibt!

Gestern, beim Trommelabend, saß eine Frau rechts neben mir, die erzählte, dass sie nach dem letzten Trommeln für ein paar Tage Schmerzen in den Händen hatte, so dass sie Voltaren-Salbe auftragen musste. Die Voltarensalbe erinnert – wegen des Orange auf der Tube – an den Swarovski-Traum mit der Schmerzskala. Nein, ich bemerke gerade, das stimmt gar nicht; es war der Traum Vaginalschmerz.

Hinsichtlich der Intelligenz der Traumsalbe fiel mir spontan ein Video ein, das ich vor Tagen bei Boulderdash gesehen hatte. Allerdings dachte ich an DNS, wusste aber, dass das noch nicht ganz richtig ist. Inzwischen habe ich es nachgelesen. Hier also: RNAi is cool

Mr. B erinnert mich an den Beitrag Zweitblog. Aha, meine Neugier wird hier gnadenlos ins Licht gezerrt.

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