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Schwangerschaftsbadeanzüge und schwere Pappkrone

Traum vom 19. November 2009

Gemeinsam mit zwei oder drei Frauen und meiner kleinen Tochter unterwegs. Wir suchen im Kaufhaus nach Geeignetem, da wohl allerhand im Reisegepäck fehlt. Ich spüre Getriebenheit und Druck, Anspannung. An einem Ständer hängen blusige Teile in hellen Grundfarben, bunt gemustert. Die Größen… meine Größe scheint auf den ersten Blick nicht dabei zu sein – zu groß oder zu klein. Ich reiche der schmalen Frau an meiner linken Seite das Stoffstück, da es ihr passen könnte. Ach herjee, erst jetzt bemerke ich das Etikett: „Schwangerschaftsbadeanzug“. Schwanger sind wir nicht. Mir wird es zu viel, ich setze mich ab und treffe in der nächsten Abteilung auf Mike und Moina. Sie stehen entspannt und warten ab. Ich habe in der gersamten Damenbekleidungsabteilung nicht ein kleidsames Teil für mich gefunden. Als ich nun neben den Umkleidekabinen eine hohe Krone aus türkisfarbenem Tonpapier entdecke, greife ich zu. Damit hätte ich wenigstens etwas zum Verkleiden. Schon als ich sie nehme, kommt es mir vor, als sei der Umfang zu weit, um auf dem Kopf zu bleiben. Überhaupt eine hohe Krone. Die Papierlaschen werden miteinander verschränkt, um die Krone zu befestigen. Okay, ich wundere mich über die Stabilität dieser Laschen, die ich in dieser Ausprägung nicht erwartet hatte. Sie schließen sogar ganz wunderbar und sicher, wer hätte das gedacht. Aber eine so hohe Krone… Ich lasse sie über den Kopf rutschen, bis sie auf den Schultern aufliegt, schaue hindurch. Zu Mike, der dem völlig ungerührt zuschaut. Kein Wort dazu. Entweder er ist gedankenabwesend oder diese Krone in seinen Augen nicht der Rede wert. Eines ist aber klar: die Krone ist so schwer, dass meine Nackenmuskulatur bereits zu schmerzen beginnt. Gerade ihre Höhe fordert, dass man ständig um ein Gleichgewicht bemüht ist, da sonst der Kopf völlig zur Seite, nach hinten oder vorne fallen würd. Nein, für eine Verkleidung viel zu anstrengend. Ich nehme sie ab, lege sie in die Umkleidekabine.

Im Auto sitze ich auf der Rückbank, links, und bin im Begriff, rückwärts auszuparken. Es ist nicht einfach, den Überblick zu bewahren. Mal ist der Vordersitz im Weg, dann scheinen meine Beine zu kurz und der Blick in die Außenspiegel ist kaum möglich. Ich probiere angestrengt, bis eine Frau – die von außen zuschaut – zu mir sagt; dass ich erst einmal meinen Platz am Lenkrad einnehmen solle. So sei das ja unmöglich! Stimmt, merkwürdig, dass ich nicht von allein darauf gekommen bin.

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