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Opa erleichtert sich in der Küche

Traum:
Mit meinem Opa trete ich in die Ex-Küche. Mit dem rechten Arm habe ich ihn untergehakt, um ihn zu halten und zu führen. Langsam durchqueren wir den Raum. Opa geht mit schlurfenden Schritten. Er trägt zig Stoffgewänder übereinander unter seinem offenen Morgenmantel. Sogar seine Schlappen wirken fluffig, so viele Stofflagen scheinen seine Füße zu wärmen. Während wir gehen, erinnere ich mich, was meine Schwester mir erzählte. Als sie letztens mit Opa hier war, habe er in hohem Bogen durch die Küche gepinkelt. Naja, so überlege ich, er ist alt, da kann das schon mal passieren.

Opa steht nun allein, findet Halt an den Unterschränken und ich habe mich von ihm gelöst. Wir stehen einander gegenüber, er schaut mich durchdringend an, und anfangs traue ich meinen Augen kaum. Zeichnet sich da nicht ein feuchter Fleck auf seiner Hose ab? Wird dieser Fleck nicht sogar noch größer? Ehe ich mich versehe, trifft mich ein erster warmer Spritzer. Ich eile zur Tür, um der Urindusche zu entkommen, da – flatsch – eine weitere Ladung trifft mich am Hinterkopf, noch ehe ich die Küchentür erreiche. Dann raus, Tür zu und abwarten bis er fertig ist. Mir ist es etwas schwer in der Brust, ihn dort sich selbst zu überlassen, aber es ist ja nur für diesen Moment.

Notiz:
Dieser Traum erinnert an den Traum “Wippe”. Eine angenehme Veränderung hinsichtlich des zurückliegenden Traums sehe ich darin, dass ich dieses Mal handlungsfähig bleibe und mich dann auch abgrenze.

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