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Schwarzer Kabelsalat

Traum:
Am frühen Morgen in der Küche. Ich fühle mich ausgeschlafen und wohlig. Mein Blick fällt auf die Ablage unter der Therme. Mikes Handy liegt dort und gerade in diesem Moment signalisieren ein Aufleuchten und ein sich öffnender Briefumschlag auf dem Display die Ankunft einer Sms. Dabei taucht kurz der Name Giese vor meinen Augen auf. Ich weiß, dass es ein Mann ist, mehr aber auch nicht. Ich rufe zu Mike im Nebenzimmer, er habe soeben eine Sms erhalten. Er wundert sich, dass ich das gesehen habe, da ich ansonsten sein Handy nicht anrühre und fragt, ob ich plötzlich so neugierig sei. So erkläre ich ihm kurz, dass es Zufall war, weil er sein Handy in der Küche abgelegt habe.

Mein Blick fällt auf Mikes Küchenstuhl. Ein Eichenstuhl im rustikalen Stil mit einem großen Loch mitten in der Rückenlehne. Mike hatte vorhin ein längeres Telefonat geführt; und damit er es bequemer hat und sich das Telefonkabel nicht verheddert, führte er alle Kabel durch dieses Loch hindurch – so konnte nichts durcheinander geraten.

Inzwischen sind meine Blumen-Nachbarn zu Besuch gekommen. Die Frau sitzt auf Mikes Platz am Küchentisch und ordnet einen Haufen schwarzer Kabel – Aufladekabel für Handy und Digicam, aber auch Kabel für Head-Sets.

Der Mann sitzt auf einem Klappstuhl neben dem Küchentisch und beschäftigt sich mit Basteleien für sein Geschäft. Ich stehe auf, will zwischen Küchentisch und dem Mann hindurch gehen, aber er ist äußerst korpulent. Obwohl er beiseite rückt, reicht es nie und nimmer. Mich wundert es ein wenig, dass er sich so sehr verschätzt und glaubt, er habe viel Platz gemacht. Da er nichts merkt, muss ich wohl etwas sagen: „Ich glaube, da müssen Sie mal aufstehen!“ So geschieht es und ich gehe an ihm vorbei an eine Kommode, die den Raum teilt. Meine Kollegen Die Nachbarn haben einiges auf der Kommode abgelegt. Da liegt eine Plastiktragetasche – weiß und dunkelgrün; vermutlich „Galeria Kaufhof“. In dieser Plastiktragetasche steckt ein Stapel dieser Galeria-Kaufhof-Tragetaschen – noch ganz neu, glatt und eng aufeinander gepresst. Der Mann gestaltete diese Taschen und ließ diese Menge anfertigen. Die Frau erzählt dann auch, dass es eine Neuerung gibt. Ihr Mann sitze jetzt immer nur an ein und demselben Monitor, während er an einem Projekt arbeite. Früher wechselte er hin und her, was zu einem Bearbeitungsproblem führte. Da die Monitore die Farben unterschiedlich darstellen, kam es zu schlechten Ergebnissen, da es Brüche innerhalb einer Farbe gab. Vor allem Gelb und Violett seien in dieser Hinsicht problematisch gewesen.

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