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Changierende Tür vor der Hochzeit

Traum vom 24. November 2009

Ich muss ein paar Stunden geschlafen haben? Rick legt sich gerade zu mir unter die warme Decke. Verteilt zarte Küsse in meinem Gesicht und schaut mich liebevoll lächelnd an. Ich küsse auch ihn und er fragt fast feierlich: „Also… wollen wir?“
Ich nicke, spüre Wärme und Glück; bin im Glauben, es ginge um Sex. Doch auf meine fordernde Umarmung reagiert er zurückhaltend. Noch ein paar verspielte Küsse und erst jetzt begreife ich: er meinte, wir wollen also heiraten! Okay.

Wir gehen hinunter ins Foyer des Hotels, um die Rechnung zu begleichen. Ich trage nur ein kurzes Shirt, mehr nicht. Hatte nicht daran gedacht. Nun, so unter Menschen, fühle ich mich doch etwas nackt und signalisiere Rick, dass ich schnell zurück ins Zimmer gehen werde, um mir etwas anzuziehen. Er nickt. Beim Betreten der Treppe bemerke ich einen Mann und zwei Frauen, die auf den Stufen sitzen. Nun möchte ich mit nacktem Unterleib nicht an ihnen vorbeisteigen, sammele also die Wäsche – Oberbekleidung und Socken – ein, die ich vorhin vor lauter Planlosigkeit hier hingeworfen hatte. Dadurch kann ich jetzt Zeit schinden, bis sich ein unbeobachteter Zeitpunkt ergibt, um die Treppe hinauf zu gehen. Die Aufmerksamkeit des Mannes und der beiden Frauen ist bei der Tür, die ihnen gegenüber liegt. Genauer ist es ein Film über eine Tür, deren Aussehen changiert. Mal in bunten Farbverläufen, dann in auffälliger Struktur oder anderweitig auffällig. Ab und an macht der Mann Notizen, die sich auf diese Dokumentation beziehen. Ich vermute, sie warten darauf, dass sich die Tür endlich von ihrer realistischen Seite zeigt – sich also so zeigt, wie sie in Wirklichkeit ausschaut. Mit einem vage unangenehmen Gefühl wird mir bewusst, dass ich dafür die Verantwortung trage und vielleicht bald etwas dafür tun sollte, dass die Tür zu erkennen ist.

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