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Wippe

Traum:
Mein Mann und ich sind mit einem Kumpel unterwegs. Als mein Mann und ich nun Lust auf körperliche Nähe und Sinnenfreude kriegen, suchen wir ein entsprechendes Etablissement auf, um dort ein Zimmer zu mieten. Der Kumpel ist damit einverstanden, sich solange ans Fußende zu legen, während wir uns unserer Lust hingeben. Kleine Berührungen und Zärtlichkeiten wären ihm erlaubt. Allerdings zeigt sich gleich zu Anfang, dass es ziemlich eng und aus anderen Gründen eher nicht zufriedenstellend ist.

Umgehend erscheint die Inhaberin – übrigens eine attraktive, sinnliche und kurvenreiche Frau – und macht uns ein Angebot, das wir gerne annehmen. Wir drei folgen ihr über einen Innenhof. Während wir diesen durchqueren weist sie kurz nach rechts zu einer Bretterbude, die vor einem Bretterzaun steht. Es ist ein Kiosk, momentan mit verschlossener Verkaufslade. Sie sagt, wir sollten nach Möglichkeit darauf achten, dass die Sicht dorthin frei bleibe, um sich stets vergewissern zu können, dass sich niemand dort zu schaffen macht und womöglich etwas stiehlt.

Na, die ist gut, denke ich bei mir. Während der Öffnungszeit ist am Kiosk viel Betrieb. Einige Trinkbrüder versammeln sich dort und verwehren den freien Blick. Andererseits denke ich, dass gerade diese Ansammlung der Trinkbrüder verhindert, dass sich jemand dahinter zu schaffen macht. Denn wer wollte das unter den Blicken dieser Männer noch wagen?

Inzwischen haben wir eine Bretterwand im Innenhof erreicht. Die Inhaberin öffnet die Tür, damit wir hindurch gehen können. Der Anblick erinnert mich an die Hamburger Reeperbahn, lässt an die Herbertstraße denken, was womöglich an einem entsprechend anzüglichem Graffiti liegen mag, das an die Tür gesprayt wurde.

Bald darauf erreichen wir die angestrebte Örtlichkeit. Unser Kumpel soll nun allerdings in das intime Beisammensein mit meinem Mann einbezogen werden. Vielleicht ein Vorschlag der Inhaberin? Ich weiß es nicht, und es geht mit einem Mal alles sehr schnell. Die Inhaberin stellt sich auf das untere Ende einer Wippe. Sie ist jetzt nackt. Ihre Brüste und ihr Arsch sind prall und rund. Als sie nun sachte auf den Füßen zu wippen beginnt, versetzt das eben jene benannten Körperteile in kecke Bewegungen. Zur Freude der am oberen Ende der Wippe stehenden drei Männer in Badehosen. Genauer gesagt stehen sie vor dem Ende der Wippe, wie vor einem Sprungbrett.

Während ich das ansehe, packt mich mit einem Male der Kumpel am Kopf und drückt mein Gesicht an sein Geschlecht. Dabei graben sich seine Finger brutal in mein Gesicht, drücken die Nase platt und mir bleibt nichts anderes übrig, als die Augen zu schließen, wenn ich sie nicht von seinen Fingern durchbohren lassen will. Dennoch spüre ich seinen Blick, der triumphierend und prahlerisch zu den Menschen auf der Wippe geht. So als wolle er ihnen auf diese Weise beweisen, was für ein toller Kerl er ist. Anfangs habe ich nur seine Eichel im Mund, aber dann stößt er mehrmals nach und ich spüre, wie er sich warm in mir ergießt. Es ist unerwartet, und dieser Strom will gar nicht mehr aufhören. Schlagartig wird mir klar, dass er in meinen Mund uriniert. Ich versuche den Mund so weit zu öffnen, dass es abfließen kann, um nicht zu ersticken. Zu mehr Bewegung bin ich nicht fähig. Es ist, als zöge mich etwas Ohnmächtiges in eigene dunkle Innenwelten. Nein, dass er es so weit treibt, ist gegen meinen Wunsch und gegen meine Absicht! Ich spüre Wut aufsteigen. Diese Wut nicht zum Ausdruck bringen zu können, lässt sie noch mehr anschwellen. Ich spüre Wut, Wut… Wut!

Notiz:
Solche Träume kommen beispielsweise davon, dass ich leise ein Liedchen trällere. Merkwürdig, wo das wohl herkam und sich mir gestern auf die Zunge legte:

Let’s talk about sex, baby (sing it)
Let’s talk about you and me (sing it, sing it)
Let’s talk about all the good things
And the bad things that may be
Let’s talk about sex (come on)
Let’s talk about sex (do it)
Let’s talk about sex (uh-huh)
Let’s talk about sex

Okay, jetzt singen mal alle mit:

Yeah!

Link:
Reeperbahn: Herbertstraße

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