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Vaginalschmerz

Traum:
Irgendwo in der Nacht. Ein Sprechzimmer mit Schreibtischlampenlicht. Mein Hausarzt untersuchte mich gerade wegen Schmerzen in der Vagina. Er hält mir eine Farbskala hin – Farben von Weiß über Gelb- und Orangetöne bis hin zu Dunkelrot. Weiß steht für schmerzfrei, Dunkelrot für die oberste Schmerzgrenze. Ich soll auf jene Farbe zeigen, die der Stärke meines Schmerzes entspricht. Spontan würde ich auf die dunkelorangerote Farbe weisen, überlege aber, ob das wirklich zutreffend ist. Womöglich bin ich sehr schmerzempfindlich, sollte dies berücksichtigen und ihn farblich herabstufen? Denn welche Farbe wollte ich anzeigen, wenn ich einmal sehr starke Schmerzen haben sollte? Das ginge dann womöglich über diese Farbskala hinaus? Letztlich zeige ich dann aber auf das dunkle Orangerot.

Der Arzt hat Zweifel, was die weitere Vorgehensweise anbelangt. Schließlich sei es so, dass dieser verhältnismäßig starke Vaginalschmerz gar nicht sein dürfte! Er ruft also einen Kollegen an und kommt zu dem Entschluss, mich mit einer Schmerzsalbe zu behandeln. Was ihm natürlich widerstrebt, da er dazu ja in den schmerzhaften Bereich eindringen muss. Er legt ein Blättchen Zigarettenpapier auf die Zeigefingerspitze und gibt etwas Schmerzsalbe drauf, um diese in die Vagina einzubringen. Das Papier soll offenbar dazu dienen, all zu viel Schmerz zu vermeiden. Dann stehen wir da. Beide wissend, dass diese Behandlung eigentlich gar nicht möglich ist, wenn man den Schmerz und die daraus wahrscheinlich resultierende Verkrampfung denkt. Mit einem „Und nun?“ schauen wir uns an. Mit einem Male müssen wir lachen. Ach, nehmen wir es doch mit Humor und erleichtern uns damit den Vorgang. Wir gehen aufeinander zu, nehmen uns im gegenseitigen Einverständnis sanft in die Arme. Ich spüre unsere Zuneigung. Da spüre ich auch schon das Eindringen seines Fingers mit der Salbe. Es ist ein sanfter und problemloser Vorgang. Da ich nicht den Impuls verspüre, mich ihm zu versperren, blieb unverkrampfte Offenheit. Ganz erleichtert sage ich: „Es hat gar nicht weh getan!“ Er zeigt sich überrascht, als könne er es kaum glauben, aber auch etwas erleichtert. „Ja wirklich, es war ein Gefühl ähnlich dem, das ich habe, wenn ich einen Tampon einführe.

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