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Erdnussmühle

Traum:
Allein in einer mexikanischen Bar. Noch ist Ruhezeit. In der linken Hand halte ich ein röhrenförmiges Pappdöschen in dunklen Weihnachtsfarben – wie jene, die Kaminhölzer enthalten. Diese ist mit Erdnusskernen gefüllt. Mit geknicktem Zeigefinger und leichtem Druck mache reibende Bewegungen auf den Kernen. Dadurch treibe ich die Erdnüsse offenbar durch ein Mahlwerk – wie bei einer Pfeffermühle – denn die Erdnüsse strömen unten entschält heraus, verteilen sich in Massen auf dem Tisch und Fußboden. Es ist ganz leicht und es fühlt sich gut an, diesen reibungslos reibungsvollen Vorgang auszulösen. Der mexikanische Inhaber wird sicher erstaunt darüber sein, denn normalerweise ist das Entfernen der braunen Schale viel zeitaufwendiger und deswegen den Gästen vorbehalten.

Der Inhaber erscheint und mit ihm noch ein paar andere Leute. Wir alle halten ein Pappröhrchen in der Hand und sind damit beschäftigt, die Erdnüsse zu schälen. Aus unerfindlichem Grund will es mir dieses Mal nicht mit dieser Leichtigkeit gelingen. Im Gegenteil, nur mühevoll lassen sich die Kerne durch das Mahlwerk treiben und kommen dann leider zerbrochen heraus, wobei sogar noch ein Stückchen braune Haut an den Bruchstücken haftet. Ich bin total traurig, weil es gar nicht mehr gelingen will.

Verwandter Traum:
Nussschale und 17

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