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Underneath

Traum:
Wir sind zu dritt – ein junger Mann, eine junge Engländerin und ich. Alle anderen haben die Schule schon seit längerem verlassen. Eine lange Schulzeit liegt hinter uns. Inzwischen haben wir alle Prüfungen bestanden und werden heute verabschiedet. Ganz überraschend kommt, dass wir in einen Klassenraum gebeten werden, wo einige Geschenke auf uns warten. Wir drei bekommen alle etwas Ähnliches. Nah an der Tür liegen die Präsente für den Mann. Tiefer im Raum entdecke ich weitere Geschenkpakete. Zwei größere Schachteln. Trotz des Geschenkpapiers erkenne ich, dass darin zwei wunderschöne handgeschnitzte Holzflugzeuge stecken. Es sind unterschiedliche Modelle. Anfangs nehme ich mir versehentlich jenes, welches für die Engländerin gedacht ist – die Namen stehen auf dem Papier. Als ich den Irrtum bemerke, entdecke ich meinen Flieger. Ich freue mich über diesen schönen Gegenstand, der sich ganz wunderbar in den Händen anfühlt. Des weiteren gibt es für jede einen Cordrock. Auch hier nehme ich anfangs das Kleidungsstück meiner Mitschülerin. Aber alles klärt sich auf, ich stehe in gutem Kontakt mit ihr. Erst nach einer Weile – als ich erstaunt feststelle, dass ich ihr Englisch so gut wie meine Muttersprache beherrsche – muss ich mich sehr auf ihre Worte konzentrieren, um sie wortwörtlich zu verstehen.

Sie streift die Hose über. Ein sehr schmales Teil, eine helle Jeans mit Strickbund. Sie passt ihr gut. Oje, hoffentlich passt mir mein Rock – die amerikanischen Größen scheinen schmaler auszufallen?! Einen Moment später schon habe ich den Rock übergestreift. Er ist von leuchtendem Flaschengrün mit figurnaher Hüftpasse, darunter ist der Stoff in ein paar Kellerfalten gelegt. Sitzt gut, ich freue mich. Die Engländerin schaut kritisch und meint, dass es eigentlich ein Overknee sei, womit sie allerdings Underknee/underneath sagen will. Ja, diesen Rock trage man nicht in der Taille, sondern auf der Hüfte. Hm ja, dafür wäre der Rock allerdings zu eng. Da ich ihn aber tragen möchte, werde ich ihn halt auf taillenhoch tragen und mir einfach nicht anmerken lassen, dass das so nicht richtig ist – beschließe ich.
Da entdecke ich, dass dem Paket noch ein paar zugeschnittene Passen inklusive Vliesverstärkung beiliegen. Aus dünnem Wildlederimitat in verschiedenen Meertönen. Wir können den Rock also noch ganz nach Belieben gestalten. Das finde ich toll!

Am Meer angekommen, treffe ich auf eine ganze Reihe von Frauen, die ebenfalls gerade damit beschäftigt sind, ihre Röcke zu nähen. Das Vlies zur Verstärkung ist bereits mit Stecknadeln an den verschiedenen Zuschnitten befestigt. Es gibt ein wenig Durcheinander, und ich muss mich dann noch sehr konzentrieren, um mich nicht unabsichtlich und unrechtmäßig zu bereichern, indem ich die Passen anderer nehme.

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