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Eine gute Figur

Traum vom 28. November 2009

Seit einiger Zeit lebe ich in einem Landhaus. Die Personen sind wohlhabend und gut. Jeder hier hat eine Funktion. Ich bin zum Beispiel dafür zuständig, dass es im Haus immer ordentlich und sauber ist. Das gelingt mir auch gut, da ich stets dafür sorge, dass entstandene Unordnung zeitnah in Ordnung gebracht wird. Ich nehme es immer gleich in Angriff, so dass sich nie viel Arbeit antürmt. Damit sind alle im Haus sehr zufrieden.

Als dann eines Tages ein Filmteam kommt und von den Hausbewohnern und einigen Gästen – Freunden des Hauses – Filmaufnahmen macht, kommt der Regisseur zu mir und fordert mich auf, doch ruhig in die gute Stube zu kommen, wo gerade gefilmt würde. Und sollte ich unter den Gästen jemanden sehen, den ich gerne begrüßen möchte, so solle ich keine Scheu haben und es ganz selbstverständlich tun. Es sei völlig in Ordnung, sollte ich dabei mit ins Bild kommen, da ich stets eine gute Figur mache.

Ich fühlte mich ja die ganze Zeit schon sehr wohl und gut aufgehoben hier. Dazu trägt auch die Kleidung bei, in der ich mich wohlfühle: eine schwarze Röhrenhose und ein scharzer modischer Pulli; eine Kombi, die meine gute Figur bestens zur Geltung bringt. Ich habe keine Scheu, sondern freue mich sogar darüber, dass ich an diesem Ort eine Rolle spielen darf: einfach ich sein.

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