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Australien und Oxygen-Klänge

Traum:
An meinem Schreibtisch. Gerade entdeckte ich eine Site über Australien im Internet. Ich bin begeistert von all dem lebendig dargestellten Informationsmaterial. Australien, das Land meiner Träume.

Ich probiere einen Screensaver aus und bin ganz überwältigt… Ein Flug über Australien – ähnlich wie mit Google Earth. Allerdings ist das Grün der Landschaft in Packard-Bell-Lila dargestellt. Zu den Seitenrändern hin sind die Aufnahmen unschärfer. Zum Ausgleich sind hier, mittels feiner hellgelber Linien, Planquadrate eingezeichnet, die sich auflösen, wenn das Gebiet weiter ins Zentrum rückt und somit schärfer und realistischer dargestellt wird. Was aber geradezu magisch auf mich wirkt ist die Musik, die zeitgleich abgespielt wird: Oxygen 2 von Jean Michel Jarre. Und zwar in einer solchen Klangfülle und derart perfekt ausgesteuert, dass ich von den Klängen wie in ferne Welten getragen werde. Ein Gefühl der Auflösung und Einswerden mit den Klängen und Farben. Aber halt! Ich bin begeistert von der hohen Qualität dieses Bildschirmschoners, möchte unbedingt Mike daran teilhaben lassen und rufe ihm über meine rechte Schulter hinweg: „Mike, komm mal, ich möchte Dir was zeigen!!“

Inzwischen hat allerdings ein anderes Musikstück von Jarre begonnen. Ich möchte aber es Mike aber lieber von Anfang an zeigen und klicke den nun sichtbaren Back-Button des Browsers. Allerdings öffnet sich daraufhin nicht – wie ich erwartet hatte – die Australien-Übersicht, sondern es erscheint ein graues Fenster zum Speichern des KML-Files. Argh blöd, ich will diese Datei nicht speichern, denn mir ist bekannt, dass im Anschluss, ohne eine weitere Nachfrage, sogleich Google Earth gestartet wird. Es dauert mir aber zu lange, bis das Programm gestartet hat. Ich will doch nur den Screensaver zeigen! Dieses graue Speichern-unter-Fenster schwebt frei im Raum, nah vor meiner Nase, und wohl auch der Auslöser dafür, dass ich mich nach links von meinem Schreibtisch abwende. Dort an der Wand steht der Nähmaschinenschrank – ich befinde mich also im Kinderzimmer. Entweder changiert der Raum, oder es ist ein fließender Übergang zwischen meinem derzeitigen Schreibtisch und dem Nähmaschinenschrank im Elternhaus. Wie auch immer ich registriere das hier unbewusst. Der von mir ungewollt initiierte Download lässt sich nicht aufhalten. Auf dem Nähmaschinenschrank steht mein altes Laptop. Okay, spiele ich die Datei halt hier auf die Festplatte. Damit bestätige ich nun aktiv den Downloadvorgang – Enter! Hey hey hey, was ist denn das?! Rechts neben meinem Laptop steht ein neues CD-Abspielgerät. „Mike, stelle Dir vor, ich habe gerade einen dritten Player entdeckt! Komm doch mal!“
Er ist gut drauf, kommt aber nicht, ruft mir nur eine lieb-spöttelnde Bemerkung zu.
Menno! „Du musst das sehen!“, versuche ich es nochmals mit leicht quengelndem Unterton (Kind-Ich).

Wow, ich wusste bis zu diesem Augenblick nicht, dass mein PC noch ein drittes, externes Abspielgerät hat! Und dann noch so ein entzückendes Miniteil! Es hat ein dreieckiges Gehäuse, das durch die sich öffnende Lade zu einem Viereck vervollständigt wird. Schick und praktisch. Echt schade, dass Mike da gar nicht neugierig wird!

Notizen:
Der Nähmaschinentisch spielte erst kürzlich eine Traumrolle.
Zu diesem Traum fiel mir sofort ein kurzer Beitrag ein, den ich am Vortag gelesen habe: Musik
Jean Michel Jarre – ein Träumer
Jean Michel Jarre – Oxygene 2 (YouTube)
Noch mehr Musik – hier

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