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Wiesen-Vulva mit glucksender Quelle

Traum vom 28. November 2009

Eine weite Landschaft mit grünen, leicht geschwungenen Wiesen, fernab von Wohnsiedlungen. Die Wolken hängen tief, alles ist von Regen feucht. Ich gehe einen schmalen Asphaltweg, der wie auf einem kleinen Deich zwischen den Wiesen entlang sich schlängelt. Teils ist der Asphalt aufgerissen, zeigt Furchen und Vertiefungen. Ebenso im Windschatten einer grasüberwachsenen Erdanhäufung; hier ist eine Furche in der Erde, die ich nun, mit bloßen Händen, mit Schlamm fülle. Randvoll, um es auszubessern. Kaum zwei Handbreit weiter ist eine breitere Furche, an der der Boden gleich weiter abfällt. Auch hier schaufele ich mit beiden Händen Schlamm auf, um die Lücke zu schließen. Doch aus der Erde springt ein Strahl, ein bergquellklares Wasser, heraus und spült den eingebrachten Schlamm gleich wieder fort. So könnte ich immer weiter machen, ohne je fertig zu werden. Während ich das betrachte, kommt mir der Vergleich mit einer Vulva – die Furche in der Erde und der Wasserstrahl genau dort, wo der Harnleiter angebracht wäre. Sogar die geschwungene Landschaft gleicht den Formen einer in der Natur liegenden Weiblichkeit.

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