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Zur Laterne im grünen Wasser

Ein kleiner Raum in Meeresnähe; mit lichtem Dach und substanzlosen Wänden.
Wie die Ameisen durchqueren wir ein Glas mit dem Wort ‘Opium’.
Er sitzt mir genau gegenüber und geht vermutlich davon aus, dass ich ihm am gegenüberliegenden Punkt des Traumes entfleuchten werde… Hah, solch einen Traum in dieser Nacht! Mehrmals und sehr laut rufe ich ihm zu: „Gute Nacht!’“ Immer wieder, um ihm das Einschlafen zu erleichtern.

Jedoch, der magisch dämonische Charakter des Lebens, er atmet aus unser aller innerster Seele. So auch ihm – und mir? Diese neue Tendenz innewohnend; anfangs sichtbar werdend durch sein gewelltes, glänzend schwarzes Haar. Und dann sein betretener Blick – er ist voller warmer Lichter. Oh ja, er raffte mehr Frauen dahin, als die Blässesten jener zahllosen Heere, die des Lichts unbedürftig.

Sein Blick… mir scheint, gemeinsam sind wir mit meinen Brüsten zufrieden. Nun, mir waren sie bisher fremd. Wie konnte das geschehen? Ganz offensichtlich ist, dass man etwas machen muss. Seine Berührung knistert spürbar, wie eine geräumige Holzbrücke. Mein verschüchterter Blick… mag sein, es gefällt, und wirkt saftig und lebendig.

Sicher wird es gleich wieder ruhiger werden. Da verlagert er seinen Knöchel, um auf diesem Weg zu spielen. So wie ein Schlafwandler. Mit einer runden Spülbürste bearbeite ich meinen traumhaften Begleiter. Im Moment bin ich mir selbst nicht sicher, was meine diesbezüglichen Wahrnehmungen und Befürchtungen anbelangt. Wie soll ich wissen, wie dies in bestimmten esoterischen Zirkeln praktiziert wird?

Mit seiner Verantwortung berührt er fast meine Nasenspitze! An den Fingern saugen und dabei darauf hoffen, dass uns das abhalten könnte… Nein, unter sorgfältig bereinigen und packen, verstehe ich etwas anderes. Ich werde ihn in der Bahnhofsmission abgeben. Dort schläft er dann, während es in seinem Mund explodiert.

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Inspiriert von einer Reihe generierter Twoday Random Texte.

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