Home » Traumtagebuch » Pipialarm

Pipialarm

Traum:
Auf einer alten Schaluppe. Einige alte Italiener sitzen an Deck, um einen runden Tisch herum, sie schwatzen mit rauen Brummelstimmen – ich meine, sie sprechen frankoprovenzalisch. Eine ältere Italienerin steht im Bereich der Reling hinter einem kleinen Kiosk.

Ich muss dringend pinkeln, greife mir ein herumstehendes Töpfchen und stelle es neben das Kioskhäuschen. Sehe dabei die rostigen Stellen des Kioskhäuschens. Viel Zeit sollte ich nicht mehr verlieren, sonst geht es in die Hose. So versuche ich die Blicke der Italiener zu ignorieren und stelle meine Ohren auf wattigen Empfang, um die Lästerei der herben Italienerin nicht hören zu müssen – sie tritt direkt an das Kioskfenster und ereifert sich gerade über Menschen, die einfach irgendwo pinkeln. Dabei schaut sie mich missbilligend an. Sie nervt, und sie soll mir nicht zuschauen! Ich trete an das Kioskfenster, durch das die Frau zu mir blickt, sage: „Sie verstehen…“, nehme ein Taschentuch-Rollo und ziehe es mit den Worten „Sie entschuldigen…“ vor dem Kioskfenster herunter. Die Hosen runter, der Urin fließt, noch ehe ich das Töpfchen erreiche. Ein sehr unangenehm zwickendes Gefühl dabei. Am Boden nur ein kleines Pfützchen, daneben ein leerer Blister – erkenne ich sofort: darin waren Gelomyrtol-Kapseln – und ein Taschentuch. Blöd, da habe ich das beim Pinkeln verloren! Das war so nicht vorgesehen, denn ich hatte es mir doch extra in die Harnröhre (Scheide) eingeführt!

Notiz:
Keine Kapseln – Selbstheilungskräfte – mehr vorhanden. Also heute ab zum Arzt.

Tags: