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Der Boden bebt

Traum:
Ich betrete den schmalen Flur – morgendliches Halbdunkel. Dort hinten links die Tür zu meiner Wohnung. Nah an der Wand parkt allerdings ein Schwerlasttransporter, der über drei Ebenen hinweg mit enorm großen Baumstämmen beladen ist. Die Höhe ist beträchtlich. Ich halte inne, denn ich sehe einen kräftigen Mann dort arbeiten. Wie schnell könnte alles ins Wanken geraten! Als ich das Fahrzeug näher betrachte, traue ich meinen Augen kaum… Es ist ein schmales Zweirad – ähnlich einem riesigen, extrem langgestreckten Roller. In Anbetracht der vielen Baumstämme… – oje, da löst sich ein Stamm, der Mann springt hoch und diesem entgegen, bremst den Fall, aber der Baumstamm knallt mit Wucht auf den Boden dieses alten Hauses. Die ganze Wohnung bebt! Da, ein weitere Baumstamm kommt ins Rutschen. Der Arbeiter scheint ungewöhnlich stark und elastisch zu sein, denn er springt leichtfüßig und aus dem Stand bis ganz nach oben, dem rutschenden Baumstamm entgegen, fängt ihn mit den Armen, fällt mit ihm zu Boden, kann ihn aber nicht bis zuletzt halten und erneut wird der Fußboden einer heftigen Belastungsprobe ausgesetzt. Dieses Mal ist der Aufprall derart heftig, dass der Boden viel stärker schwingt und ich den Eindruck habe, gleich werde er aufbrechen.

Die Dynamik scheint nun unhaltbar. Der Mann kommt kaum zum Luftholen, denn ein Baumstamm nach dem anderen rutscht hinunter; das Zweirad droht mit seiner Last zu kippen und dann würde wohl das ganze Haus zusammenbrechen! Wie ein Wunder kann der Arbeiter alles unter Kontrolle halten, bis alle Stämme abgeladen sind. Puh!! Aber… wie komme ich jetzt in meine Wohnung? Viele dieser Mammutbaumstämme stapeln sich vor meiner Wohnungstür. In mir bricht leise Verzweiflung aus. Da dachte ich, ich sei endlich angekommen, könne mich zurückziehen und ausruhen, und nun so etwas…

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