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Überflüssige Eier-Jonglage

Traum:
Den Dorfrand verlassend, folge ich einem Weg hinaus auf freie Wiesen und Felder. In großzügigem Abstand folgt Valerian. Ah, da er gerade zu mir schaut… Da kann ich mal mit meiner Geschicklichkeit angeben. Ich werfe ein ganzes rohes Ei in die Luft, behalte gleichzeitig eine Eierschalenhälfte des Eies in der Hand zurück, mit der ich nun das zurückkehrende Ei in der Luft aufschlage. Die halbe Eierschale lasse ich zu Boden fallen und im nächsten Moment landen Eiweiß und Eigelb genau in der Schale. Toller Trick, was?!
Nebenbei bemerkt: Ein Teil des direkt vor mir liegenden Weges führt durch eine schmale Passage. Der Weg ist zu beiden Seiten mit einem hohen Maschendrahtzaun gesäumt.

Inzwischen habe ich die Passage hinter mir gelassen – Valerian ist nicht mehr da – und gehe nun den Mühlendamm entlang. Auf Höhe eines Bauernhauses jongliere ich nochmals erfolgreich mit einem rohen Ei. Als mein Blick nun auf das aufgeschlagene Ei am Boden fällt, werde ich sehr nachdenklich. Es ist doch jedes Mal schade um das Ei, das keine weitere Verwendung mehr findet und am Wegesrand vergammelt. Nee, das ist echt unangenehm und die Eierjonglagen – die zwar stets den höchst angenehmen, aber doch sehr kurzen Genuss des Gelingens mit sich bringen – sind eine solche Verschwendung der Ressourcen nicht wert.
Ja, ich habe eine gute Idee! Gleich, wenn ich nach Hause komme, werde ich einen Kuchen mit drei Eiern backen! Die Eier sollen eine angemessene Verwendung finden!
Damit fühle ich mich gut. Das Gefühl fester Entschlossenheit verleiht mir kräftige ausholende Schritte, die mich schnurstracks nach Hause tragen.

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