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Sprachförderung

Traum vom 26. November 2009

Die Tür zur Praxis der Kinderpsychologin öffnet sich, um Moina einzulassen. Es gibt noch ein kurzes Zögern meinerseits. Ich bin unschlüssig, ob ich mit hineingehen sollte oder nicht. Auf der einen Seite die Kinderpsychologin, die mir – egal in welche Richtung – mit der Tür entgegenkommen möchte – auf der anderen Seite ich: entschlossen, die Tür zu schließen oder bei Bedarf mit einzutreten. Da Moina aber ohne Zögern hineingeht, ohne sich nach mir umzusehen, ziehe ich schließlich die Tür von außen zu. Angenehm überrascht höre ich, dass Moina – nachdem die Psychologin heiter etwas erzählte – völlig unbefangen zu plappern beginnt. Anfangs als Antwort auf die Psychologin, dann in Selbstgespräche beim Spielen übergehend – so vermute ich. Das ist ja schön.

Schon bald geht die Tür wieder auf. Moina springt vergnügt heraus. Ihr Gesicht ist mit farbenfroher Glitzerschminke bemalt. Beim Lachen sieht man rote Perlen, die den Zahnfleischrand säumen. Auf einem der großen Schneidezähne funkelt ein kleiner Diamant. Ihr Gesicht ähnelt Schmetterlingsflügeln – Gold, Grün, Blau und Rot. Eigentlich ist von ihr kaum etwas zu erkennen. Offenbar wurden die Kinder gleich in der Frühe von den Kita-Betreuerinnen geschminkt. Moina liebt das und strahlt jetzt entsprechend. Hmm… dass dieser rote Rand aus Perlen am Zahnfleisch sein musste… Da der Kiefer im Wachstum und die Zähne im Wechsel begriffen sind, zeigt sich der Kieferbereich nicht so einheitlich, was durch die Perlen eher unschön betont wird. Naja, beim nächsten Mal wird die Psychologin meine Tochter ja wohl in natura sehen und sich dann einen besseren Eindruck von ihr verschaffen können.

Eine Betreuerin stürmt heraus, läuft hinter meinem Rücken – dort befindet sich ein Schwimmbecken – bis nach hinten, wo ich sie bald mit einer Tüte voller Brötchen laufen sehe. Na, überhaupt ist das hier ein Getümmel und eine Unruhe – total viel Leute, wie im Erdhügel.

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