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Drei kleine Schweinchen

Traum:
Ein bäuerlicher Hofplatz. Noch liegt er verlassen. Hier, wo ich stehe, wurden bereits die Vorbereitungen für das heutige Erntedank- oder Hochzeitsfest getroffen. Ein Teilstück des Hofweges wurde mit Torbögen dekoriert, die sich nun mit bunten Bändern und reichlich Blumen geschmückt zeigen. Warum auch immer, ich finde mich auf diesem Weg wieder, zwischen den Blumen – fühle mich einen Moment lang wie in die Tarotkarte „4 Stäbe“ (Rider-Waite) hineinversetzt. Wenn ich weiterkommen und hinausfinden will, dann muss ich diesem Weg folgen. Einen Weg beschreiten, der doch eigentlich gar nicht für mich bereitet wurde!?

Da stellt sich ein dunkelbraunes Schweinchen in den Weg – leise grunzend und schnüffelnd. Es strömt animalische Stärke aus. Das ist einen Moment lang angenehm; zumindest so lange, bis mir klar wird, dass ich daran so leicht nicht vorbei komme. Und – oje – jetzt pinkelt das Schwein; der dunkle Untergrund wird feucht und löst sich. Da, ein zweites… und noch ein drittes Schwein! Sie alle pinkeln mir vor die Füße. Warm steigt der Geruch in meine Nase – nur wenig unangenehm. Blöd finde ich allerdings, dass dieser Weg kaum mehr zu passieren ist, ohne nasse Füße zu kriegen. Ich habe keine Lust, dass mir noch lange dieser Geruch nachhängt! Eigentlich hätte ich gleich, als das erste Schweinchen lospullerte, weitergehen sollen. Das Abwarten macht es nicht besser. Im Gegenteil sehe ich, wie sich der Boden in eine dünne Schlammschicht verwandelt. Wäre ich doch bloß sofort weitergegangen!

Notiz:
Schwein gehabt?
Hier

Als Kind spielte ich dieses Märchen oft mit Comicfiguren nach:
Die drei kleinen Schweinchen

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