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Die Erde fällt vom Himmel

Traum:
Ein Weg durch weites, flaches Grünland – Norddeutschland, vielleicht. In der Ferne vereinzelt Bäume. Die Sonne im Rücken, der Himmel blau – Schäfchenwolken. Ein Gefährte an meiner Seite; links, seitlich hinter mir. Am Himmel, ja, an den Wolken ist es ersichtlich: die Erde dreht sich. Klar. Jedoch, sie dreht sich rasch! Auf der Erde stehend, es geht flugs voran, die Wolken sausen sanft an uns vorbei und wir drehen uns dabei im Kreis – wie in einem riesigen Karussell. Schneller nun!
„Schau!“ sage ich zu meinem Gefährten, „Die Wolken vor uns, wir treiben seitwärts an ihnen vorbei; gleich werden wir sie von ihrer Rückseite sehen!“
'Erde auf Erde' von Traumzeit Es geht rasant – huiiiii!!! – mit sanftem Schwung umkreisen wir die Wolken zu ihrer Hälfte. Und waren sie eben noch links von uns, so ziehen sie nun rechts. Noch nie erlebte ich ein solch schnelles Erdkreisen, das mir den Anblick einer Wolke von hinten schenkte!
Da ist doch etwas nicht in Ordnung!? So war es doch noch nie? Nie zuvor war das Kreisen der Erde so deutlich wahrnehmbar. Fast im gleichen Augenblick – das Geschehen ist schneller als die aufsteigende Befürchtung und bestätigt zugleich deren Berechtigung. Der Erdball gewinnt Bodenkontakt! Von rechts rollt die Erdkugel heran – unmöglich sie als Ganzes mit den Augen zu erfassen – bis zu meinen Füßen. In mir das Gefühl, dass sich etwas Überwältigendes anbahnt. Meine Güte, die Erde ist vom Himmel gefallen! Ein Zusammentreffen der Erde mit unserem Planeten… – ist es nicht so, dass dies das Ende des Lebens, das Ende der Welt bedeutet? Mir schwinden fast die Sinne und ich spüre eine leichte Haltlosigkeit, ein vages Taumeln.

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Bildnachweise:
Originalbilder von Stock Xchng.
Globe von Lusi - Landscape von Rybson
Zusammengewurschtelt by myself

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