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Hundeschnauze am Hals

Traum:
Am Ausgang aus dem Freibad stehen zwei junge Frauen vor mir und warten darauf, durchgelassen zu werden. Eine der Beiden ist nur mit einem weißen Shirt bekleidet. Der nackte Po schaut drunter hervor und ich kann sehen, dass ihre Scham rasiert und pfirsichzart ist. Sie verlagert ihr Gewicht von einem Bein auf das andere, immer hin und her; wippt also keck mit ihrem strammen wohlgeformten Hintern. Ihre Freundin blickt anerkennend und sagt: „Du hast einen tollen Hintern.“ Das finde ich übrigens auch. Ja, die jungen Frauen heute sind viel freizügiger und das Nacktsein ist ihnen selbstverständlich. Ich spüre Unbeschwertheit und eine stille Freude… bis ich Petra zu ihren Kindern sagen höre: „Ich finde es unmöglich, sich so in der Öffentlichkeit zu zeigen.“ Ich merke auf und weiß nun nicht mehr, was ich von allem halten soll.

Der Himmel zeigt sich bedeckt. Petra und ich stehen an je einen Absperrbügel gelehnt, als ein Mann auf uns zu kommt. Er kommt auf uns zu, als seien wir miteinander bekannt, hier verabredet und wegen des gleichen Anlasses gekommen. In seiner Begleitung ein Deutscher Schäferhund. Wie kann es anders sein, der Hund fasst mich gleich ins Auge, springt an mir hoch, während sein Blick an meinen Augen haftet. Anfänglich spüre ich keine Angst, und denke, er wolle mich nun begrüßen. Als er aber seine Augen nicht von mir lässt, dann auch noch seine Schnauze an meinen Hals schmiegt, wird mir mulmig. Die Lefzen liegen in Höhe meines Kehlkopfs. Der Hund beobachtet mich lauernd, lässt seinen Blick nicht eine Sekunde von meinen Augen. Er könnte – so erzählt mir meine Furcht – in jedem Moment zuschnappen, mich womöglich beißen und zerfleischen. Gerne würde ich genau schauen, ob sein Blick noch immer auf meine Augen gerichtet ist. Mag aber nicht direkt hinschauen, um den Hund nicht zu reizen. Ich fühle mich inzwischen wie gelähmt, mag mich weder rühren noch ein Wort sagen.

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