Home » Traumtagebuch » Toter Hase im Spiel

Toter Hase im Spiel

Traum:
Zu Fuß in den Straßen einer Großstadt unterwegs – Innenstadt. Ich werde von einer unbenennbaren Person begleitet, die links von mir geht. Eine eingetroffene Nachricht wird signalisiert. Ich drücke eine Taste meines neuen Handys, um die Sms zu lesen. Vermutlich war es die falsche Taste, denn ich erkenne auf dem Display, dass eine Einwahl ins Internet läuft. Das will ich nicht! Wer weiß, welche Kosten da auf mich zu kommen. Offenbar gelingt es mir nicht, die Einwahl zu stoppen. Zwar verschwindet die Internet-Oberfläche, es erscheint aber ein Spiel, von dem man annehmen könnte, es sei online. Der Jemand neben mir erklärt, dies sei kein Online-Spiel – alles okay! Ach so? Mal probieren: Mit den Pfeiltasten versuche ich das rote Auto durch den Straßenverkehr zu lenken. So ungeübt fehlt mir völlig das Gefühl dafür und das erste Spiel ist schnell zu Ende. Das nächste Spiel zeigt einen Motorradfahrer, der genau auf mich zufährt – allerdings schaue ich eher aus etwas abgehobener Position. Da er entgegen der Fahrtrichtung unterwegs ist, müsste ich ihn eigentlich müsste umlenken. Eigentlich, eigentlich… – ich wollte dieses Spiel schließlich nicht!! Deshalb lasse ich das Motorrad nun ganz bewusst so weiterfahren; habe eh Mühe genug, ihn in der Spur zu halten. Mal sehen, wie das endet.
Die Fahrt nimmt ein schnelles Ende, denn der Motorradfahrer rammt einen übervollen Mülleimer an einer Straßenbahnhaltestelle – direkt am unteren Rand des Displays. Der Fahrer bringt das Motorrad zum Stehen, greift sich sofort den platten toten Hasen – vielleicht ist es auch ein Mini-Elch – der zuoberst auf dem Mülleimer liegt und wirft diesen in hohem Bogen auf die große Straßenkreuzung. Was soll’s! Es ist eh klar, dass etwas in dieser Richtung geschehen würde, wenn ich einen Motorradfahrer tatsächlich irgendwo auffahren ließe.
Zum Ende des Traumes bin ich nahezu Teil der Szenerie geworden, ohne dass mir diese Veränderung bewusst geworden wäre.

Tags: