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Nachdenkliches Teilgefüge nach Brasil-Tanz

Traum:
In einem Gruppenraum. Eine Tänzergruppe läuft ein – schwarze Brasilianerinnen mit einem bemerkenswert hohen Anteil an älteren Frauen. Sie sind hager, sehnig und muskulös. Ihr Tanz – barfuss – ist kraftvoll und rhythmisch. Manche von ihnen tragen ihr Kind auf dem Arm. Ein kleiner Junge trägt die Haare an den Schläfenpartien kurz geschoren. Die Haut unter dem schwarzen Haar wirkt heiß und gereizt. Die Rasur scheint ihn etwas mitgenommen zu haben, aber nun ist es ja vorbei.

Anfangs habe ich den Eindruck – vielleicht ist es auch meine Erwartung – der Tanz werde gruppenweise ausgeführt; eine Gruppe tanzt während sich die anderen Gruppen ruhig verhalten. Dabei habe ich eine Flash-Animation vor Augen, die ich gestern/kürzlich im Internet sah. Es waren lauter schwarze Punkte (von 2mm Durchmesser) auf weißem Grund, die sich partienweise anklicken ließen, woraufhin sich eine bewegte Darstellung öffnete, die – wie hinter einem Adventskalendertürchen – eine Sache klangvoll und bildhaft darstellte. Gestern waren es Drums, als sich die obere Mitte kurz offenbarte. Oder? Oder?? Sah ich es wirklich im Internet oder ist das eine falsche Erinnerung? Vielleicht bin ich einfach nur verwirrt?

Jedenfalls freue ich mich schon jetzt darauf, wenn diese Veranstaltung oben beschriebene Punkte erreicht. Ich bin nämlich gespannt, wie die Tänzerinnen das Bild und den Klang der Drums umsetzen werden! Vielleicht gibt es Trommelmusik mit stampfenden Tanzschritten? Oh, es wäre wunderbar!

Eine Tänzerin tanzt nah an mir vorbei, und kommt damit meinen Schachteln am Boden nah, die neben meinen Füßen stehen. Die Vibration rüttelt an den Schachteln und wirft die Puzzleteile heraus. Bereits die ganze Zeit hatte ein Vatertyp neben mir gestanden. Jetzt hockt er sich hin, schiebt Puzzleteile und Kartons etwas von der Tanzfläche fort und hilft mir beim Einsammeln. Wir müssen vor allem darauf achten, dass sich seine und meine Puzzelteile nicht versehentlich miteinander vermischen.

Bald ist alles sortiert und meine Puzzleteile liegen für sich. Teils mit der Rückseite nach oben, weshalb gut zu erkennen ist, dass es sich um mehrere Puzzles handelt. denn der grüne Hintergrund ist unterschiedlich in schwarz gemustert: Mit Punkten, Schrägstrichen oder anderen geometrischen Formen.

Der Vatertyp schaufelt die Puzzleteile nun nach und nach in einen stehenden Ordner. Irgendwie unsinnig, denn sie fallen ja eh durch, sobald der Ordner angehoben wird, und liegen wieder lose herum. Als ich diese Gedanken äußere, reagiert er autoritär ungehalten, wenn auch verhalten. Er winkt meinen Einwurf als unsinnig ab. Ich lasse ihn also weitermachen, denn so sammeln sich meine Puzzleteile wenigstens auf einem Haufen.

Zu meiner Freude konnte ich inzwischen entdecken, dass einige größere Teile der Puzzles bereits wieder zusammengesetzt werden konnten! Vor allem fällt hier ein fertiges Teilgefüge ins Auge: es ist der Bereich unten links eines Motivs. Ein nahezu im Dunkeln liegender Bildausschnitt: es zeigt die Silhouette eines Brustbildes. Jemand sitzt an einem großen weiten Fenster mit vielen Sprossen, den Blick nachdenklich nach draußen gerichtet. Also, im Dunkel ein Kopf vor dem Hintergrund vieler tagheller Quadrate. (Blickrichtung aus meiner Sicht: nach links).

Notiz:
Alternative Denkmuster

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