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Kehrtwende, Marsch!

Traum:
Mike sitzt am Steuer. Wir fahren steil bergaufwärts. Die Kurven werden immer enger. Die Fahrspur verjüngt sich mehr und mehr. Nach einer nächsten Spitzkehre reicht die Breite nicht mehr zum Weiterfahren aus. Mike wendet hier! Es ist total beängstigend, denn es bleibt kaum Platz; er fährt rückwärts, nah an den Abgrund. Nein, und dieses Mal werde ich es nicht tun: ich schaue nicht zurück! Bisher setzte ich mich dem wieder und wieder aus! Jedes Mal bekam ich entsetzliche Angst. Ich will das nicht mehr! Wenn wir abstürzen, dann tun wir es eh – das muss ich nicht vorher schon kommen sehen. Wenn wir Glück haben, und es geht alles gut, dann wäre die Angst eh völlig unnötig. Ich habe keinen Einfluss auf diese Situation. Ja, es ist total entspannend, einfach nicht hinzuschauen! Das Wenden gelingt, und wir fahren zurück – den Berg hinab. „Können wir nicht einmal einen direkten Weg nehmen?!?“ Es ärgert mich inzwischen, dass Mike immer Umwege über schlecht befahrbare Nebenwege nimmt. Was soll das? Wenn wir doch ein bestimmtes Ziel haben, dann können wir es doch auch einmal ganz direkt ansteuern! Manchmal nerven mich die Umwege echt; vor allem dann, wenn wir dort eh nicht weiterkommen.

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