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Möhrenanbau an der Hamme

Traum:
Hans berichtet, er habe nun den 3 km langen Ackerstreifen an der Hamme erworben. Dort baue er Möhren an. Ich sehe das lange Acker direkt vor Augen. Es folgt dem Lauf der Hamme; nur von einem schmalen Grasstreifen getrennt. Ich habe bereits seit längerer Zeit ein kleines Häuschen auf diesem Ackerland. Es steht an seiner linken Seite. Das Haus ist zwar da, aber gleichzeitig ist es nicht vorhanden und stört somit nicht. Mir gefällt, dass Hans nun Möhren anbaut. Und auf einen so langen Ackerstück wird es sicherlich eine reiche Ernte geben. Hans sagt, er werde die Möhren im Naturkostladen verkaufen. Klar, ich habe keinerlei Zweifel, dass Hans die Möhren völlig biologisch-dynamisch anbaut, dennoch könnte es sein, dass ihm der Naturkostladen die Möhren nicht abkauft. Dort darf nur Gemüse mit Bio-Zertifikat verkauft werden. Und solch ein Zertifikat bekommt er erst, nachdem er das Acker für drei Jahre rein biologisch bewirtschaftet hat; im Erdreich könnte es schließlich noch Rückstände geben. Er wird seine Möhren also erst einmal nicht als Bio vermarkten können.
Ich finde es alles anstrengend. Einerseits möchte ihm die Vorfreude auf den Verkauf nicht nehmen, andererseits denke ich, er sollte das bald wissen. Doch warum soll ausgerechnet ich ihn in dieser Hinsicht enttäuschen? Einfacher wäre doch, ich hielte einfach meine Klappe. Er würde es auf anderem Weg sowieso noch erfahren. Aber jetzt so tun, als wisse ich nichts… – das finde ich auch nicht fair. In mir ein unangenehmes Gefühl der Unentschlossenheit, die mich stocken lässt.

Notiz:
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