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Baumstammschaukel

Traum:
Auf einer Bank am Spielplatz. Vor mir eine Baumstammschaukel mit einigen Kindern darauf. Sie schwingen vor und zurück. Oben, an der Befestigung, gleitet im Gegenzug ein uriger entrindeter Baumstamm durch einen bis auf die Rinde ausgehöhlten Baumstamm hin und her. Ein Anblick der den Eindruck von starken, geradezu archaischen Energien hinterlässt. Der geschälte Stamm wirkt mit einem Male fast animalisch, so wie er sich in das Hohle hineinschafft und wieder herauszieht. „Es ist gar nicht zu sehen, was im Innern des hohlen Baumstammes geschieht“, sage ich erschrocken zu der Mutter, die links neben mir auf der Bank sitzt. Sie bestätigt meine Aussage, zeigt sich allerdings vollkommen unbeeindruckt. Ich schaue nochmals hin und sehe, dass die Kette des schwingenden Baumstamms, auf dem die Kinder sitzen, mit massiven Metallteilen am oberen Teil befestigt ist. Zusätzliche angebrachte Ketten hielten den schwingenden Stamm sogar dann, falls wirklich einmal die Bolzen brächen. Meine Furcht war, dass sich der Baumstamm löst, dann wie ein Geschoss über den Spielplatz schnellt und womöglich Moina trifft, die wenige Schritte weiter ganz verträumt auf einer Kinderschaukel sitzt.

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