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Tempel und Buddha-Statue

Traum:
An einem unbenennbaren Ort in der Fremde. Es ist sehr früh am Morgen – sozusagen noch vor dem Aufstehen. Ich sitze am Rande eines griechisch anmutenden, privaten Schwimmbeckens. Eine knabenhafte Mutter geht langsam ins Wasser und ermuntert mit sanfter Stimme ihren Sohn, es ihr nachzutun. Es sei so herrlich, jetzt zu baden.

Ja, wie gerne würde auch ich jetzt schwimmen! Mein Blick streift höher, über den Saum eines Baumwipfels. Oh, dort oben, vor strahlend blauem Himmel, sehe ich die weißen Säulen eines kleinen griechischen Tempels leuchten. Unweit davon, ebenfalls vor dem Hintergrund des klaren Morgenhimmels, eine helle Buddhastatue mit einem orangerot leuchtenden Tilaka auf der Stirn. Der Anblick hat etwas Unfassbares, etwas das mich weitet und entgrenzt, Ruhe und Frieden gibt. Als mein Blick weiterschweift, erkenne ich, an einem unbekannten Ort zu sein, was zu dem Eindruck mangelnder Bodenhaftung führt. Ich stehe auf, gehe langsam um das Becken herum, setze mich schließlich an dessen Kopfende. Immer noch darauf hoffend, dass die Mutter einfach zu mir sagt: „Komm doch auch rein!“ Inzwischen glaube ich nicht mehr daran, traue mich aber auch nicht, sie darum zu fragen.

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