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Enthüllte Sex-Puppe

Traum:
Ein paar Leute folgten einer Vermutung, suchten in Stans Wohnung und wurden fündig. Sie wollen nun öffentlich zeigen, dass sie mit ihren Mutmaßungen richtig lagen, tragen das Corpus Delicti – so wie gefunden – zu dem Ort, wo eine Reihe entfernter Verwandter zusammengekommen sind. Auf dem Weg dorthin eile ich nebenher, werfe einen Blick auf das Teil. Es ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Sex-Puppe. Stan steckte sie in einen Babyschlafsack, um ein Einreißen der Körperhülle zu verhindern. Im Schambereich der Puppe sehe ich schemenhaft etwas dunkel Eiförmiges durchschimmern, so als treibe dort etwas im Innern. Immer wieder fällt mein Blick darauf, ohne dass ich erkennen könnte, was es ist.

Ankunft. Links von mir, an einer Reihe von Fenstern – wie in einem Flugzeug – sitzen die entfernten Verwandten. Hintereinander, Immer zu dritt nebeneinander. Alle schauen zu den Ankömmlingen und dem mitgebrachten Objekt. Einer streift den Schlafsack herunter und öffnet die bis jetzt verschlossene Vagina der Gummipuppe, woraufhin sich diese völlig entleert. All der Urin, mit dem Stan sie im Laufe der Zeit vollspritzte, entleert sich in einem Schwall. Ein typischer Geruch verbreitet sich und ich versuche in den Gesichtern zu erkennen, was sie davon halten. Zeigen sie Entrüstung, rümpfen sie die Nase? In ihren Gesichtern erkenne ich nichts von dem; einzig meine eigenen Befürchtungen könnten sich darin widerspiegeln.

Okay, ich wusste von Beginn an, dass Stan so eine Gummipuppe hat. Finde es auch gut, dass er etwas dafür tut, seine Bedürfnisse zu befriedigen, zumal seine Freundin es nicht mag, wenn er in ihr uriniert. Was mich an der ganzen Sache wundert und was mir etwas peinlich ist: dass Stan den Urin nicht nach jedem Mal entsorgte, sondern diesen in der Puppe ansammeln ließ. Da könnte er schon reinlicher sein, finde ich.

Stan selbst, der inzwischen hinzukam, ist die ganze Sache äußerst peinlich. Er lässt mich wissen, dass er gleich abhauen, sich das nicht zumuten wird.
„Nein“, rufe ich ihm zu „bleib hier! Ich nehme Dich in die Arme (von hinten), halte Dich fest und dann schaust Du, wie sich diese Situation anfühlt, und durchleidest sie. Du wirst dabei spüren, dass es für mich vollkommen okay ist und ich hinter Dir stehe. Und Du wirst sehen, dass Du danach selbstbewusster bist. Denn dann kennst Du es, musst es in seiner Ungewissheit nicht mehr schlimmer fürchten, als es in der Realität ist, und kannst viel freier leben; denn eine Enthüllung musst Du nicht mehr fürchten.“

Es bleibt offen, ob Stan sich darauf einlässt, denn ich werde geweckt

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