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Mann im Bauwagen

Traum:
Für 10 Uhr war ich mit dem Mann verabredet. Während des Wartens spürte ich eine gewisse Nervosität, denn wir sehen uns zum ersten Mal. Der Mann erschien nicht, obwohl ich lange wartete, und ich mache mich auf den Weg.

Bald erreiche ich den Bauwagen, der am Stadtrand am Rande eines Wäldchens steht. Der Mann lebt hier. Er ist ein Naturmann mit dichten Lockenhaaren. Vielleicht schläft er noch? Ich öffne die Tür des Bauwagens und kann nun die nächsten Vorbereitungen treffen, die für eine Öffnung notwendig sind. In einer Zwischenwand befinden sich zwei nebeneinander liegende Reihen mit runden Mulden (2 mal 5). Nacheinander greife ich die satinierten Kunststoffbecher und drücke die jeweiligen königsblauen Deckel drauf. Anschließend stelle ich die Becher in die Vorrichtung an der Zwischenwand. Zum Öffnen der Zwischenwand müssen alle zehn Becher eingesetzt werden. Ja, und diese Vorbereitung schließe ich jetzt ab und horche… Im Bauwagen rührt sich immer noch nichts. Schläft er denn immer noch? Ilva kommt hinzu – von rechts. An der linken Hand halte ich Moina. Ich lehne die Bauwagentür wieder an und frage Ilva wortlos und gestenreich: „Was soll ich jetzt sagen?“ Währenddessen raschele ich noch mit der Folie eines Beutels, damit Ilvas Antwort auf keinen Fall im Bauwagen zu hören ist. Ilva meint nüchtern und realistisch: „Er ist herzlos.“
„Nee, das kann man so doch auch nicht sagen! Wer weiß, welche Beweggründe er hat, mich warten zu lassen.“ Am besten ist wohl, ich lasse mir spontan was einfallen, wenn wir uns begegnen. Gleich werde ich in den Bauwagen gehen. Mal sehen, was er sagt.

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